Chronik der SpVgg Süden 09 Berlin e.V.

 

Vorwort

 

 

Lieber Mitglieder, Freunde, Gönner und Leser.

 

100-jährigen Geburtstag zu feiern ist nicht vielen Menschen vergönnt,

die Sportliche Vereinigung Süden 09 aber hat es geschafft.

 

Zwei Weltkriege hat unser Verein überlebt und viele Krisen wurden

bewältigt. Dies ist vor allem Sportkameraden zu verdanken, die ihre

ganze Kraft und Freizeit geopfert haben und über viele

Jahre den Verein um alle Klippen geführt haben. Stellvertretend seien

hier die langjährigen Vorsitzenden Paul Keilig (Gründer des Vereins)

- ab 1950 zusammen mit Werner Meinhold - von 1909 bis 1963,

- Detlef Dressler von 1963 bis 2003, sowie Quint Tischer seit 2003 - 2010, genannt.

Ohne diese Sportkameraden würde es unseren Verein

vielleicht schon nicht mehr geben. Unvergessen auch der SK Günter Lukas,

jahrzehntelang Ältestenratvorsitzender, der über 50 Jahre im Verein war,

alle Höhen und Tiefen miterlebte, und leider viel zu früh verstarb.

Trotz aller Schwierigkeiten, die solch ein kleiner Kiez-Verein zu überwinden

hat, können wir auf dieses runde Jubiläum stolz sein. Viele Vereine sind in dieser

Zeit in der Versenkung verschwunden wie z.B. BBC Südost, SC Azur, Westens 97,

Südstern 08 usw., andere konnten sich nur durch Fusionen retten.

 

 

Wie beginnt man nun die Chronik eines Jubilars wenn man keine Aufzeichnungen

vom Wirken der ersten Jahre dieses Vereins hat. Selbst das Archiv der Fußballwoche

beginnt erst im Jahre 1924, ein Jahr vor der bisher einzigen Fusion unseres

traditionsreichen Vereins. Bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges sind die

Informationen also sehr lückenhaft und Fotomaterial ist aus dieser Zeit kaum

vorhanden. So wurden die spärlichen Aufzeichnungen aus dieser Zeit der

kleinen Jubiläumsschrift aus dem Jahre 1984 (zum 75-jährigen) entnommen.

Diese hatte der SK Günter Lukas zusammengetragen.

 

Das sportliche Abschneiden der Mannschaften in Form von Tabellen konnte man

also ab 1924 der „FuWo“ entnehmen.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei der Fußball-Woche, und hier speziell

bei Frau Hildebrandt Bedanken, ohne deren Unterstützung das Erscheinen unserer

Chronik nicht möglich gewesen wäre.

Erwähnenswert ist noch das die Fußball-Woche in dieser Zeit als offizielles

Organ vom „VBB“ (Verband Berliner Ballspielvereine- so hieß der BFV damals

noch) für die Amtlichen Mitteilungen genutzt wurde.

 

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