11. Punktspiel am 13.11.2011: SV Süden 09 Berlin - 1. FC Lübars II 3:0 (1:0)

Aufstellung:

 

Sinapius – Müller – Friedrich, Kühne - Blumberg, Duraku, F. Sens – Ülger (ab 75 min. M. Sens), Arndt (Hundert) - S. Rödder, Cosan

 

 

Tore: 1:0 S. Rödder (. min); 2:0 F. Sens (.); 3:0 Ülger (.)

 

Besonderes Ereignis: Gelb/Rot - T. Blumberg

 

Spielzusammenfassung: Süden betreibt Wiedergutmachung und schlägt die aufstiegsambitionierte Elf von Lübars.

10. Punktspiel am 06.11.2011: BSV Grün-Weiss Neukölln II - SV Süden 09 9:1 (5:0)

Aufstellung:

 

C. Rödder – Müller – Friedrich, Plotkowiak – Kühne, Schoenefeld – Ülger, Duraku, S. Rödder (ab 55 min. Kowiak), Arndt - Hundert

 

Tore: 1:0 (1. min); 2:0 (.); 3:0 (.); 4:0 (.); 5:0 (.); 6:0 (.); 6:1 Ülger (FE); 7:1 (.); 8:1 (.); 9:1 (.)

 

Besonderes Ereignis: Gelb/Rot - M. Schoenefeld

 

Spielzusammenfassung: Eine mutlose, einsatzlose, chancenlose, kraftlose und charakterlose Südenelf wird von der Reserve von Grün-Weiss Neukölln abgeschossen.

30.10.2011 9. Punktspiel: SV Süden 09 - SV Treptow 46 2:0 (1:0)

 

 

 

Tore: 1:0 (. min); 2:0 (.)

8. Punktspiel am 23.10.2011: BSV Hürtürkel II - SV Süden 09 2:2 (1:0)

 

 

 

16.10.2011 7. Punktspiel: FC Nordost Berlin II - SV Süden 09 Berlin 3:3

05.10.2011 Nachholspiel - 4. Punktspiel: SV Süden 09 - SV Blau-Gelb II 3:3 (1:1)

Aufstellung:

 

Sinapius – Zwoch (ab 85 min. Brodzinski) – Schroll, Friedrich – K. Liesner, S. Rödder – Ülger, Swiderek, Krüger – C. Rödder, Cosan

 

Tore: 1:0 Krüger (4. min); 1:1 (.); 1:2 (.); 1:3 (.); 2:3 Ülger (FE 81. min); 3:3 Krüger (90. min.)

 

Beste Spieler: Aus einer sehr starken Mannschaftsleistung ragten die Verstärkungen unserer 3.ten Herrenmannschaft Nils Krüger & Karsten Liesner heraus.

02.10.2011 6. Punktspiel: SV Süden 09 - SV Charlottenburg-Wilmersdorf 1:3

Aufstellung:

 

Sinapius – A. Hertel – Kühne, Friedrich (ab 30. min. Swiderek) – F. Sens, M. Sens – Ülger, S. Rödder, Cosan, Blumberg – C. Rödder (ab 75min. Brodzinski)

 

Tore: 1:0 S. Rödder (); 1:1 (.); 1:2 (80.); 1:3 (90.)

 

Beste Spieler: Blumberg

 

25.09.2011 5. Punktspiel: BSC Rehberge II - SV Süden 09 4:0 (3:0)

Aufstellung:

 

Sinapius – S. Rödder – Kühne (ab 82. Sencan), Friedrich – F. Sens, M. Sens – Ülger (ab 70. Schwanke), Hundert, Cosan, Brodzinski (ab 75. Thierbach) – C. Rödder

 

Tore: 1:0 (16.); 2:0 (24.); 3:0 (36.); 4:0 (82.)

 

Beste Spieler: Sinapius, S. Rödder

 

In einem Spiel auf mäßigem Niveau siegten die Gastgeber am Ende verdient mit 4:0.

Süden musste mit Röbke, Hertel, Zwoch, Müller, Blumberg, Schoenefeld, Duraku und Swiderek gleich acht Stammkräfte ersetzen. So sprangen einige Jungs aus dem B-Team ein, die am Vortag bereits 90 hart umkämpfte Minuten absolviert hatten.

Es entwickelte sich zu früher Stunde (Anpfiff 10 Uhr) ein recht schwaches Spiel in den Rehbergen, da Südens Mittel und Kräfte an diesem Tag stark begrenzt waren und Rehberge zwar etwas mehr Ballbesitz hatte, jedoch keine nennenswerte Spielkultur offenbarte und aus dem Spiel heraus eher selten zu Torchancen kam. So resultierten alle drei Treffer in der ersten Hälfte aus Standards, bei denen die Südendefensive jeweils keine Deckungsarbeit leistete und die „Rehe“ so leichtes Spiel hatten - alle Treffer fielen aus Nahdistanz. Süden hatte durchaus Offensivaktionen, doch C. Rödder scheiterte in beiden Hälften am aufmerksamen Torhüter, während Cosan mit der besten Gästechance beim Stande von 1:0 unglücklich eine Direktabnahme gegen den Pfosten setzte.

In Hälfte zwei behielten die Gastgeber leicht die Oberhand, wobei Südens starker Schlussmann Sinapius seine Elf einige Male vor weiteren Gegentoren bewahrte. Beim vierten Gegentreffer verschätzte sich der ansonsten souveräne und aufmerksame Aushilfslibero S. Rödder bei einem langen Befreiungsschlag, den ein Rehe-Angreifer über Sinapius spitzelte - dieser Treffer hätte nicht mehr fallen müssen. Auf Südenseite scheiterte C. Rödder mit einem schönen Seitfallzieher am Keeper, während Schwanke eine Flanke von C. Rödder nicht kontrollieren und im verwaisten Kasten unterbringen konnte.

Insgesamt geht der Sieg für Rehberge auch in dieser Höhe in Ordnung, obwohl ihnen das Toreschießen viel zu leicht gemacht wurde. Bei Süden machte sich das Fehlen fast der gesamten Defensive sowie mehrerer Kreativspieler im Mittelfeld deutlich bemerkbar. Bleibt zu hoffen, dass sich die Personalsituation schnell wieder entspannt.

18.09.2011 4. Punktspiel: SV Süden 09 - SV Blau - Gelb II ausgef.

Da der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen ist und auch kein anderer Spielleiter gefunden werden konnte, musste das Spiel ausfallen. Der Nachholtermin wird so bald wie möglich bekannt gegeben.

11.09.2011 3. Punktspiel: GW Baumschulenweg - SV Süden 09 4:4 (0:1)

Aufstellung:

 

Röbke – Hertel – Kühne, Zwoch – Ülger, S. Rödder, Swiderek, Blumberg – Cosan, Duraku (ab 55. Friedrich) – C. Rödder (ab 63. Hundert)

 

Tore: 0:1 (31.) Ülger; 1:1 (63.); 1:2 (68.) Hundert; 2:2 (75.); 2:3 (78.) Blumberg; 3:3 (82.); 4:3 (89.); 4:4 (90.) Cosan

 

Beste Spieler: Nur Kühne und Blumberg zeigten bei sehr schwacher Mannschaftsleistung annähernd Normalform

 

Ein äußerst schwaches, wenn auch abwechslungsreiches Fußballspiel endete verdientermaßen unentschieden. Beide Mannschaften ließen Spielkultur und Kombinationsfußball vermissen, wobei vor allem die mit der eigentlich besseren Spielanlage und den besseren Einzelspielern ausgestatteten Gäste von Süden 09 enttäuschten.

Nach dem denkbar schlechten Saisonstart der Gastgeber konnte man vor dem Anpfiff vermuten, dass GW vor allem auf die Stabilisierung der Defensive bedacht sein und angesichts der eingeschränkten spielerischen Fähigkeiten mit langen Bällen in die Spitze operieren würde. Süden hatte sich auf dem ungewohnten Rasenplatz vorgenommen, den Gegner unter Druck zu setzen und das Spiel zu gestalten.

Zum Spielverlauf:

Süden verstand es zu keinem Zeitpunkt, aus der individuellen Überlegenheit Kapital zu schlagen. Es war kein Spielfluss vorhanden, die sehr schlechte Laufarbeit und eine erschreckende Passivität, ja fast schon Gleichgültigkeit in den Zweikämpfen und Laufduellen sowie ein desolates Defensivverhalten der gesamten Mannschaft trugen zur mit Abstand schlechtesten Saisonleistung bei. Zu Chancen kam man trotzdem häufig, da GW trotz gesunder Einstellung und Laufbereitschaft der erwartet spiel- und defensivschwache Gegner war. Die Gastgeber operierten ihrerseits ausschließlich mit langen Bällen, fanden in den fleißigen Spitzen dabei regelmäßig Abnehmer und erarbeiteten sich so einige Möglichkeiten. In der ersten halben Stunde passierte auf beiden Seiten allerdings herzlich wenig. Lediglich ein Aufreger war zu verzeichnen: Als Südens Abwehrmann Kühne, an diesem Tag Südens bester, nach 25 Minuten einen Angriff der Gastgeber abfing und einen schnellen Konter über den linken Flügel startete, wurde er auf höhe der Mittellinie in vollem Sprint rüde umgegrätscht, wobei der „Übeltäter“ nicht die geringste Chance hatte, den Ball zu spielen und folgerichtig mit „glatt rot“ des Feldes verwiesen wurde. Wenig später erzielte Ülger nach einer der wenigen gelungenen Kombinationen per Flachschuss ins Eck das 0:1 und schürte nun seitens der Gäste die Hoffnung, das Spiel endlich unter Kontrolle zu bringen. Doch weit gefehlt: Bis zur Pause brachte Süden nur noch einen Angriff zustande, welcher zwar zum 0:2 durch C. Rödder führte, jedoch fälschlicherweise wegen einer angeblichen Abseitstellung vom an diesem Tage sehr unsicheren und wankelmütigen Schiedsrichter zurückgepfiffen wurde. Die Gastgeber zeigten in Unterzahl mannschaftliche Geschlossenheit und kamen noch vor der Pause zu drei sehr guten Möglichkeiten, die jedoch allesamt ungenutzt blieben.

Die zweite Hälfte lässt sich vergleichsweise schnell zusammenfassen: Beide Mannschaften überboten sich mit Unzulänglichkeiten in der Defensive. Süden ging trotz der schwachen Leistung zwei weitere Male in Führung, GW glich jeweils aus und erzielte kurz vor Ultimo sogar das 4:3, wobei auf Süden-Seite bei allen Gegentreffern quasi keine Zuordnung zu den Gegenspielern erkennbar war. Cosan erzielte nur kurz darauf in der Nachspielzeit per Gewaltschuss in den Winkel den 4:4 - Endstand.

Eine ausführlichere Darstellung vor allem der zweiten Hälfte würde einer gnadenlosen Fehleranalyse gleichen, worauf an dieser Stelle verzichtet wird. Für eine derart schlechte Leistung sollte man auch keine Ausreden suchen: Ein derart schwacher, wenn auch engagierter,  Gegner, zudem noch in Unterzahl agierend, muss trotz ungewohnter Boden- und anstrengender Wetterverhältnisse deutlich geschlagen werden, zumal man nahezu in Bestbesetzung antreten konnte - lediglich der verhinderte Schoenefeld wurde unter den gegebenen Umständen mit seiner Lauf- und Zweikampfstärke im Zentrum schmerzlich vermisst, vielleicht hätte auch der im Urlaub weilende Müller für etwas mehr Stabilität in der Defensive sorgen können. Die vier erzielten Treffer täuschen über die im Vergleich zu den vorhandenen Möglichkeiten schwache Offensivleistung hinweg - sie resultierten vor allem aus der Schwäche der GW-Defensive. Man sollte sich aber vor allem dringend Gedanken über das eigene Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft machen - zehn Gegentreffer in drei Spielen sprechen eine deutliche Sprache.

2. Punktspiel am 28.08.2011: SV Süden 09 - Borussia 1920 Friedrichsfelde 5:5 (2:2)

Aufstellung: Röbke – Hertel - Zwoch, Friedrich - Schoenefeld, Hundert (Müller), S. Rödder, Duraku (Blumberg), Swiderek (Ülger), Cosan - C. Rödder

 

 

Tore: 1:0 C. Rödder, 1:1, 1:2, 2:2 C. Rödder, 3:2 Cosan, 3:3, 3:4, 4:4 S. Rödder, 4:5, 5:5 C. Rödder

 

 

Beste Spieler: Aus einer starken Mannschaftsleistung ragte der dreifache Torschütze C. Rödder und Swiderek heraus.

 

 

 

Süden 09 erkämpft sich einen Punkt gegen einen überhart und teilweise unfair spielenden Gegner.

 

1. Punktspiel am 21.08.2011: SV Süden 09 - Reinickendorfer Füchse II 5:1 (1:0)

Aufstellung: Röbke – Hertel - Kühne, Friedrich - Schoenefeld, Hundert (ab 60. Min. C.Rödder), S. Rödder, Duraku, Ülger (ab 73. Min. M. Sens), Swiderek - Cosan

 

 

Tore: 1:0 Ülger (8. Min. FE), 2:0 Cosan (62. Min.), 3:0 S. Rödder (79. Min.), 4:0 C. Rödder (81. Min.), 5:0 Cosan (84. Min.), 5:1 (88. Min.)

 

 

Beste Spieler: Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte der Doppeltorschütze M. Cosan heraus.

 

Süden 09 bezwingt gehandelten Aufstiegskandidaten.

 

Nach dem desolaten Auftritt der Vorwoche, in der man unrühmlich aus dem Pokal ausgeschieden war, hatten sich die Mannen um Coach A. Hunger für diesen Sonntag das Ziel gesetzt, mit viel Einsatz und Spielfreude den Gast und seitens der Berliner Fachpresse ernannten Aufstiegskandidaten aus Reinickendorf nicht nur zu ärgern, sondern zu besiegen.

Die unter der Woche geführten Einzelgespräche fruchteten und so legte die aufgrund von Erkrankungen und gewährten Urlauben umgestellte Südenelf los wie die Feuerwehr.

 

7. Min.

S. Ülger schlenzt aus linker Position einen Freistoß aufs lange Eck. Im letzten Moment wird der Ball durch den Gästekeeper entschärft.

 

8. Min.

Foul an S. Rödder im Bereich des 5m Raumes – Konsequenz Strafstoß. S. Ülger schnappt sich den Ball und verwandelt zur Südenführung. 1:0

 

10. Min.

Eine 30m – Flanke von S. Rödder findet in C. Swiderek einen Abnehmer, der den Ball gefährlich aufs Tor bringt. Der Gästetorwart lenkt den Ball am Tor vorbei.

 

12. Min.

Halbhohe Flanke von der linken Seite durch S. Rödder. C. Swiderek verpasst aus Nahdistanz nur knapp den Ball.

 

16. Min.

Freistoß aus halbrechter Position. S. Rödder schlägt den Ball Richtung 11m-Punkt zu B. Hundert. B. Hundert, durch den Gegenspieler leicht bedrängt und etwas irritiert kann den Ball nicht im Tor unterbringen.

 

18. Min.

Freistoß für Süden aus ca. 22m. S. Rödder schnappt sich den Ball und haut ihn knapp rechts nebens Tor

 

Nur zwischendurch konnte die Offensive der Füchse für etwas Entlastung ihrer Defensive sorgen, kamen jedoch dann zu guten Einschussmöglichkeiten, z.B. in der

 

7. Min.

Der Füchse-Stürmer taucht freistehend vorm Süden-Tor auf, schiebt den Ball jedoch vorbei.

 

20. Min.

Ein Freistoß aus linker Strafraumeckposition für die Gastmannschaft landet bei zwei freistehenden Füchsen nahe des 5m-Raumes. Sich gegenseitig etwas behindernd wird der Kopfball übers Tor gesetzt.

 

Die exakt gleiche Situation wiederholte sich nur 10 Minuten später. Die Schlußviertelstunde hingegen gehörte wieder den Hausherren.

 

31. Min.

Ein straff geschlagener Eckball findet den Kopf von M. Cosan, kann jedoch nicht genutzt werden und landet rechts neben dem Tor.

 

33. Min.

Nach einem Rückpass erhalten die 09er einen indirekten Freistoß am 5m-Raum. Die Gastmannschaft mehr mit dem Schiedsrichter hadernd versäumen – ohne zuvor eine Mauer zustellen - die Freistoßfreigabe. B. Duraku führt den Freistoß schnell aus (selbst der Gästetorwart stand mit dem Rücken zum Ball), tippt den Ball Richtung S. Rödder an – dieser hatte leider die Ballfreigabe nicht mitbekommen und nimmt den Ball in die Hand, da er sich diesen Freistoß zurechtlegen wollte. Richtiger Weise pfeift der an diesem Tage sehr gut agierende Schiedsrichter diese Situation ab und gibt Freistoß für den Gast.

 

37. Min.

M. Cosan wird 22m vor dem Tor angespielt, dringt in den 16er ein und setzt einen guten Linksschuss nebens Tor.

 

Halbzeitfazit:

Die Südenelf ist die spielbestimmende Mannschaft und führt absolut verdient, wenn auch nur knapp gegen einen in der ersten Halbzeit für nur 10 Minuten gut aufspielenden Gegner. Die zweiten 45 Minuten beginnen wie die Ersten.

 

49. Min.

S. Rödder tankt sich auf halblinks durch und ist mit dem Ball am Fuß im 16er. Der herausstürmende Torwart kann jedoch nicht bezwungen werden und so landet der Ball rechts neben dem Tor. Mittig allein stehend wartete einschussbereit M. Cosan leider vergeblich.

 

49. Min.

An die resultierende Ecke kommt B. Hundert direkt vordem Tor leider nicht ganz ran.

 

50. Min.

C. Swiderek setzt sich auf der rechten Seite bis zur Linie durch, legt den Ball zurück Richtung 16er, kann von dort aus durch M. Cosan jedoch nur rechts neben das Tor gesetzt werden.

 

51. Min.

S. Rödder setzt einen Schuss aus ca. 18m rechts neben das Tor.

 

60. Min.

Der aufopfernd kämpfende B. Hundert wird durch C. Rödder ersetzt.

 

62. Min.

C. Rödder flankt von der linken Halbposition in den Strafraum und findet mit M. Cosan einen Abnehmer, der den Ball entgegen der Laufrichtung des Torwartes im Netz zum Ausbau der Führung unterbringen kann. 2:0

 

65. Min.

Eine Hereingabe von C. Swiderek rutscht in den 16er bis zu S. Rödder durch. Dieser sichtlich überrascht kann den Ball an den herauseilenden Keeper nicht vorbei schieben.

 

73. Min.

Für den ersten Torschützen S. Ülger kommt der Langzeitpausierende M. Sens ins Spiel und soll die linke, defensive Mittelfeldseite „zumachen“.

 

73. Min.

C. Rödder spielt den „tödlichen“ Pass auf M. Cosan. Dieser scheitert aus immer spitzer werdenden Winkel am Torwart.

 

79. Min.

S. Rödder setzt sich auf halblinker Position wieder gekonnt durch und verwandet eiskalt ins lange Eck. 3:0

 

81. Min.

M. Sens geht den Ball in die Tiefe nach, erkämpft sich das Spielgerät an der Grundlinie, passt auf den in der Mitte stehenden C. Rödder, der mit dem ersten Versuch den Torwart und mit dem zweiten Versuch per Hacke das Tor trifft. 4:0

 

84. Min.

Eckball S. Rödder, Kopfball M. Cosan. 5:0

 

In den Schlussminuten kommen die Gäste zu ihren einzigen Chancen der zweiten Halbzeit.

 

88. Min.

Füchse-Freistoß aus ca. 22m aus halbrechter Position. Beim Mauer-dirigieren wird der Freistoß freigegeben und ausgeführt. Der Ball landet unhaltbar im inneren Lattenkreuz und somit im Netz. 5:1

 

90. Min.

Ein langer Ball der Füchse in den Strafraum kann per Kopf nicht verwertet werden und landet rechts neben dem Tor.

 

Schlußfazit:

Süden 09 gewinnt – auch in dieser Höhe – absolut verdient das erste Saisonspiel gegen eine Gästemannschaft die zwar versucht hat gegen zu halten, die aber über die gesamte Spielzeit die Heimmannschaft nicht ausreichend in Gefahr bringen konnte. Bleibt zu hoffen, dass der SVS auch im nächsten Heimspiel an diese Leistung anknüpfen kann.

 

Saison 2010 / 2011

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28.05.2011 28. Punktspiel: Victoria Friedrichshain II - SV Süden 09 3:0 (2:0)

Aufstellung: Röbke – Müller - Steinberg, Hertel - Babac, Rödder - Schoenefeld, Ülger, Wust (Pieper ab 45. Min) – Cosan, C. Rödder

 

 

Tore: 1:0 Essoy (7. Min.), 2:0 Petersohn (27. Min.) , 3:0 Uhlmann (78. Min.)

 

 

Beste Spieler: keiner

 

Süden reist ohne 13 zum direkten Tabellennachbarn, der Reserve von Victoria aus Friedrichshain.

Berufsbedingt ohne A.Kühne, G.Mücke, sowie ohne die Urlauber T. Sencan und J. Brodzinski und ohne unsere Verletzten und anderweitig Verhinderten S. Zwoch, C. Arndt, T. Blumberg, B. Duraku, W. Turba, P. Barkowsky, K. Schwanke, J. Altnau, H. Meyer machte sich das Süden-Team auf in Richtung Persiusstr..

Da nur 10 Mannen zur Verfügung standen, bemühte man sich in letzter Minute um Hilfe und fand diese in C. Rödder (Torwart 3. Herren) und J. Pieper (Schiedsrichterobmann). Hinsichtlich der Personalsituation und der Tabellenlage beider Mannschaften (hier spielte der Neunte gegen den Zehnten) forderte Coach Hunger zum Saisonabschlussspiel einzig "Spaß am Fußball" und hier "nicht höher zu verlieren".

Mit dem Anstoß wirkte das Süden-Spiel entgegen dem "Hungerschen" Leitsatz "nicht höher zu verlieren" jedoch alles andere als eine Schießbude. Süden begann wie die Feuerwehr, brachte ein ums andere Mal die Hintermannschaft der Gastgeber in Verlegenheit und kam durch C. Rödder zur ersten Großchance, die knapp am Tor vorbei - noch gegen das Aussennetz - gesetzt wurde. Auch die zweite Chance hatte der hervorragend agierende C. Rödder, der die Kugel jedoch auch diesmal nicht am Torwart vorbei schieben konnte. Cosan, am heutigen Tage nicht alleiniger Stürmer kam in der 5 Spielminute zu seiner ersten Chance und traf leider nur den Querbalken. In der 6. Miunte war es endlich soweit. Eine schön getimte Flanke von der linken Seite, C. Rödder ist zur Stelle und nickt den Ball zur 1:0 Gästeführung hinter die Linie - dachten alle - nicht aber der am heutigen Tage fehlerfreie Schiedsrichter, der eine Abseitsposition erkannt hatte. Mit der Einstellung "Jetzt erst recht" kam Ülger zu seiner ersten Chance, konnte aber diese ebenso wenig wie erneut C. Rödder (vom TW neben das Tor gelenkt) nutzen. Der erste Entlastungsangriff für die Friedrichshainer - etwa in der 7. Minute - wurde durch den am heutigen Tage äußerst souverän aufspielenden Steinberg zur Ecke geklärt. Der folgende Standard konnte durch einen Kopfstoß aufgrund mangelhafter Zuteilung im Süden-Strafraum zur unverhofften und glücklichen Gastgeberführung genutzt werden. Im direkten Gegenzug war es erneut wieder C. Rödder, der am heutigen Tage - dies sei vorab erwähnt - leider seine Möglichkeiten nicht nutzen konnte, mit einem schönen Torschuss. Aber auch diesen konnte der Keeper entschärfen. Und wenn man die Tore vorne nicht macht, bekommt man sie

eben hinter selbst "rein". Die Victorianer, nunmehr besser im Mittelfeld und insbesondere auf den Aussenseiten agierend, kamen besser ins Spiel und spielten bis zum 16er von Süden einen "guten Ball", ohne jedoch zwingend zu Torchancen zu kommen oder Torgefahr auszustrahlen. Dies war nicht nur der Verdienst der drei Abwehrkräfte, sondern auch der guten Defensivarbeit der Mittelfeldspieler. So konnte und sorgte einzig Süden selbst vor dem eigenen Tor Torgefahr. Ein Abstimmungs- oder war es doch ein Stopfehler von S.Rödder am eigenen Sechzehner brachte den Stürmer freistehend vor Röbke aus guter Distanz zur Schussmöglichkeit. Auch diese sich bietende Möglichkeit wurde eiskalt zum Ausbau der Führung genutzt. Der bisherige Spielverlauf stand "Kopf". Süden erspielte sich bis dahin sieben 100%ige Torchancen, macht kein Tor, bekommt jedoch zwei Gegentore aus zwei Tormöglichkeiten. Verwirrt, entnervt und etwas enttäuscht gingen die Mannen um Coach HUnger in die Halbzeitpause.

Da der Spieler Wust nun seiner hauptberuflichen Tätigkeit nachgehen musste, kam zur zweiten Hälfte nunmehr J. Pieper, unserer Vereins-Schiedsrichterobmann ins Spiel.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlichst bei Dir für deine Hilfsbereitschaft und deinen Einsatz bedanken. Wir sehen es als nicht selbstverständlich an, dass sich ein 50 Jähriger, der seit Jahren nicht mehr vereinsmäßig Fußball gespielt hat, bereit erklärt, für die Erste Herren - also gegen zumindest halb so alte Gegenspieler - aufzudribbeln.

Nach leisen, jedoch ermahnenden Worten durch den Trainerfuchs Hunger während des Pausentees standen die Südener bereits zu Zehnt zum Wiederanpfiff auf dem Platz, als bermerktwurde, dass einer fehlt. Der heutige Stürmer C. Rödder lag mit einem schmerzverzehrten Gesicht am Spielfeldrand. Rückenbeschwerden führten dazu, dass er sich nicht mehr bewegen konnte. Es musste ein Notarztwagen gerufen werden, der ihn ins Krankenhaus gebracht hat. In Unterzahl und mit dem Schiedsrichterobmann als einzige Sturmspitze besann sich Süden nunmehr ausschließlich auf Konter. Die Aussen mit Cosan und Ülger besetzt wurde der Ball meist diagonal in die Spitze gespielt. So kamen Ülger und Cosan jeweils zu zwei 100%igen Chancen, die entweder am Tor vorbei und drüber gingen oder aber vom Keeper entschärft wurden. Auch der Schiri-obmann J.Pieper prüfte -leider vergebens - den gut aufgelegten Torwart aus einer Distanz von ca. 18 Metern mit einer Volleyabnahme. Die zweite Hälfte begann also wieder wie die Erste. Süden kam zu klaren Torchancen, konnte diese aber nicht nutzen und F`hain kam selten direkt vors Tor, trafen aber sofern sich die Möglichkeiten ergaben. Zu erwähen ist, dass das Heimteam auch eine 100%ige Chance vergab. Der rechte Mittelfeldspieler der Victorianer konnte den Ball nach einer guten Hereingabe von der linken Seite trotz des bereits geschlagenen Torwarts Röbke aus 4 Metern nicht über die Linie bringen und traf nur den Querbalken. Den Abpraller konnte der am heutigen Tage souverän wirkende Röbke problemlos entschärfen. Das Tor zum 3:0 fiel kurz darauf durch einen plazierten, flachen Schuss aus ca. 22 Metern. Nach dem Treffer hörte man leise Piepgeräusche die einem Wahnsignal bei Bahnübergängen ähnelt. Kurz vor Abpfiff war es zudem Spielführer Müller, der seinen eigenen Torwart nochmals zu Höchstleistungen zwang, nachdem er unkontrolliert, halbhoch und etwas schärfer einen "Rückpass" aufs eigene Tor abgab. Hätte sich in dieser Situation TW Röbke nicht katzengleich gestreckt, hätte Müller mit der zweitgrößten Chance der Heimmannschaft in der zweiten Hälfte nicht nur für einen höheren Sieg des Gastgebers gesorgt, sondern auch seine Saisontorquote um 100% erhöht. Abschließend ist zu resümieren, dass es Süden 09 inbesondere mit Beginn der beiden Halbzeiten nicht geschafft hat, die Chancen zu nutzen und durch den Gegner

eiskalt bestraft wurde. Die Chancenausbeute der Heimmannschaft bewegte sich am heutigen Tage bei gefühlten 95%. Die Chacenstatistik weist in etwa ein Verhältnis

von 13:4 für Süden 09 aus. Auch darum lässt sich die kurze Spielzusammenfassung ("...letztlich verdienten Sieger....") in der Wochenzeitschrift "Fußballwoche" aus Süden-Sicht keinesfalls erklären.

An dieser Stelle möchte sich der SV Süden 09 dennoch für das äußerst fair geführte Spiel beim Gastgeber bedanken und die Leistung der fehlerfreien Schiedsrichters Robert Schmidtchen loben.

22.05.2011 27. Punktspiel: SV Süden 09 - Blau-Weiss Friedrichshain 1:3 (0:2)

Aufstellung: Röbke – Müller - Kühne, Zwoch - Babac, Rödder - Arndt, Schoenefeld, Blumberg, Ülger – Cosan

 

 

Tore: 0:1 (Min.), 0:2 (Min.) , 0:3 (Min.), 1:3 Ülger (Min.)

 

 

Beste Spieler: keiner

16.05.2011 26. Punktspiel: FV Wannsee - SV Süden 09 3:5 (1:2)

Aufstellung: Röbke – Hertel - Kühne, Zwoch - Babac, Rödder - Brodzinski (Müller ab 61. Min.), Altnau (Schoenefeld ab 61. Min.), Ülger, Sencan (Wust ab 61. Min.) – Cosan

 

 

 

Tore: 1:0 Rösler (10. Min.), 1:1 Ülger (20. Min.) , 1:2 S. Rödder (FE) (35. Min.), 1:3 Cosan (46. Min.), 2:3 (55. Min.), 3:3 (60. Min.), 3:4 Babac (80. Min.), 3:5 S. Rödder (85. Min.)

 

 

 

Beste Spieler: Babac, Ülger & Cosan

 

 

Süden sichert auch rechnerisch den Klassenerhalt!

Nach den jüngst positiven Ergebnissen fuhren die Mannen um Coach Hunger Richtung Wannsee, nicht um eine Trainingseinheit durch oder um den See zu machen, sondern vielmehr um gegen die Zweite - Mannschaft des FV Wannsee zu punkten.

Coach Hunger gab vor dem Spiel ein Remis als erklärtes Ziel aus, sodass auch rechnerisch der Klassenerhalt gefeiert werden kann. Mit der gleichen Taktik wie gegen den Tabellenprimus Berolina Mitte, jedoch mit kleinen Umstellungen im Team gingen die Mariendorfer, anschließend an die Vorwochen, hoch motiviert und diszipliniert ins Spiel. Neu in die Mannschaft rückten für den Neu-Vater Steinberg (Babypause) und den im Olympiastadion verweilenden Arndt (Hertha-Aufstiegsfeier) die Spieler Altnau und Sencan, die nicht nur durch ihre vergangenen Trainingsleistungen auf sich aufmerksam machten, sondern auch für eine Sportsmännigkeit in dieser Saison belohnt wurden, die aller Ehrenwert ist. An dieser Stelle ein großes DANKE für euren Einsatz während der gesamten Saison, auch wenn ihr nicht immer eingesetzt wurdet. Genau das zeichnet die mannschaftliche Geschlossenheit in den vergangenen Wochen und die daraus resultierenden Erfolge aus.

Zum Spiel: Die ersten 30 Minuten gehörten nur dem Gast aus Mariendorf. Das Mittelfeld schnell überbrückend kamen die Südener zu Ihren ersten beiden hervorragenden Chancen, die leider durch Cosan (Schuss aus spitzerem Winkel – toll pariert vom Heimtorwart) und Altnau (trifft eine Hereingabe direkt vor dem Tor nicht richtig) vergeben wurden. Die sich so langsam sicher fühlende Südenmannschaft versuchte so – entgegen der klaren und lautstarken Anweisung des Hellsehers Hunger – das Spiel geordnet und langsam aufbauend in der eigenen Abwehrreihe zu halten um die sich ggf. ergebende Lücke abzuwarten und diese zu nutzen. Und eine Unkonzentriertheit beim Abspiel sorgte so für die erste Offensivaktion der Wannseeer. Der Ball konnte durch die Sturmspitze erlaufen, am Südenlibero Hertel und auch am Schlussmann Röbke gekonnt vorbeigelegt und locker im Gästetor eingeschoben werden. Wenig vom Gegentor geschockt und sich die lautstarken Anweisungen der Trainerseite zu Herzen nehmen hielt Süden das Tempo hoch und spielte weiter fleißig Richtung Ausgleich. Dieser fiel hoch verdient und kurz nach der Führung durch eine starke Einzelleistung von Ülger. Auf der linken Aussenposition legte sich Ülger den Ball entgegen der „Robben-Manier“ von links auf rechts und schlenzte diesen aus etwa 25 Metern in den langen Winkel. Aufs nächste Tor drückend konnte der am heutigen Tage erneut gut aufgelegte Babac nur durch ein Foul im 16er gestoppt und der fällige Strafstoß – in alt gewohnter Art und Weise – durch S. Rödder zur Führung genutzt werden. Eine scheinbar passende Halbzeitansprache brachte die Südener zur zweiten Hälfte von Anfang konzentriert und weiterhin angriffslustig wieder aufs Feld. So konnte der aufmerksame und bewegliche Cosan kurz nach Wiederanpfiff einen Faupax der Wannseeer Hintermannschaft nutzen und über den herausstürmenden Keeper ins lange Eck lupfen und die Führung ausbauen. Unverständlich an dieser Stelle, dass das in Front liegende Team sich scheinbar nunmehr zu sicher fühlte, die Zügel aus der Hand gab und die Heimmannschaft, jetzt besser in der Offensive agierend so zu ihren ersten Chancen kommen lies. Zu dem innerhalb kürzester Zeit folgenden Ausgleich benötigte die jetzt souverän auftretende Abteilung Attacke nur ca. 10 Minuten. Nach dem gefallenen, unnötigen Einstand aufgebracht veranlasste Taktikfuchs Hunger einige Umstellungen im Team und brachte die heutigen Reservespieler Wust, Schoenefeld und Müller um frischen Wind ins Spiel zu bringen und die Gästedefensive zu stärken. Das Heimteam spielte jedoch weiter nach Vorne, drückte auf die Führung und verdonnerte das Gästeteam so zum Kontern. Erst die Entscheidung des Schiedsrichters, der einem scheinbar wiederholt auffälligen Spieler der Heimtruppe mit gelb/rot vom Platz stellte, brachte das Südenteam wieder etwas mehr Entlastung und wieder die Spielkontrolle. Nun waren es die Mannen von Wannsee, die am eigenen 16er eroberte Bälle schnell nach vorne brachten, um für Torgefahr zu sorgen. Abgesehen von einer 100%igen Chance, bei der ein Wannseeer aus ca. 7 Metern nach einem Eckball freistehend vor Röbke auftauchte, diesen aber aufgrund einer weltklasse-anmutenden Rettungstat nicht überwinden konnte, blieben die Offensivbemühungen harmlos und bestanden meist aus Torschüssen aus der zweiten Reihe. Süden hingegen spielte die Angriffe nun clever aus und kam nach einer starken Hereingabe von Ülger durch Babac zur insgesamt verdienten und erneuten Führung. Den Endstand besorgte der gewohnt starke und heutige Spielführer S. Rödder, der einen Abschlag abfing, einen Schuss antäuschte, so den Gegenspieler ausspielen konnte und per Flachschuss ins lange Eck zum Endstand vollstreckte.

Das Resümee an diesem Tage: Das Heimteam konnte nur zeitweise in der zweiten Hälfte die Gäste in Bedrängnis bringen. Die Südenelf stand wie in den vergangenen Wochen überwiegend sicher in der Hintermannschaft, bestimmte streckenweise das Geschehen und konnte sich einige Torchancen erspielen. Der Sieg für das Gästeteam ist als gerechtes Ergebnis einzustufen. Damit hat Süden 09 den Klassenerhalt erreicht.

 

08.05.2011 25. Punktspiel: SV Süden 09 – Berolina Mitte II 1:1 (1:0)

Aufstellung: Röbke – Hertel - Steinberg (ab 70 Min. Altnau), Zwoch - Babac, Rödder - Brodzinski, Kühne, Ülger, Arndt – Cosan (ab 65 Min. S. Wust)

 

 

 

Tore: 1:0 Cosan (25. Min.) , 1:1 Langer (70 Min.)

 

 

 

Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung

 

 

 

An einem herrlich sonnigen Sonntag punktet der SV Süden gegen den Tabellenführer aus Mitte und sichert sich somit auch fast rechnerisch den Klassenerhalt.

Mit einer gehörigen Portion Respekt gingen die Mariendorfer, leider erneut mit zahlreichen berufsbedingten Umstellungen oder z.B. aufgrund von Verletzungen ins Spiel gegen den Tabellenführer und fast sicheren Aufsteiger.

So fehlte nicht nur wieder T. Blumberg, B. Duraku, B. Hundert, M. Neubert, G. Mücke oder W. Turba, sondern auch der Spielführer B.Müller und der Türkei-Urlauber M. Schoenefeld. Dennoch nicht ersatzgeschwächt, sondern kampfstark, diszipliniert und taktisch bestens durch Coach A. Hunger vorbereitet und eingestimmt, stand Süden in der Defensivbewegung stets mit Elf Mannen hinter dem Ball und versuchte bei Ballbesitz das Mittelfeld schnell zu überbrücken und in die Spitze zu spielen. Zudem wurde insbesondere die gefährlichen Aussenläufer der Gastmannschaft aus Mitte durch die Doppeltbesetzung der Süden-Aussen aus dem Spiel genommen. So kam Berolina, abgesehen von einigen wenigen Chancen in beiden Hälften nicht zwingend zu Torchancen. Süden hingegen besann sich meist auf die fussballerisch unschöne Spielweise und zerstörte die Bemühungen des Tabellenführers, das Gekickte zu ordnen und dem Gegner sein Spiel aufzudrücken. So sorgte ein Standard für die Führung der Heimmannschaft. Ein gut getretener Eckball - der vor dem Gästetorwart durch einen Mitspieler verlängert wurde, direkt in Kopfhöhe von Cosan landete und dieser den Ball sicher im Tor unterbringen konnte – beschwerte die Führung für den Außenseiter. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich über den Pausentee hinweg ein Spiel zwischen den beiden 16ern. Die Mannen um Coach Hunger verteidigten das eigene Tor mit dem letzten Willen und der Favorit versuchte am heutigen Tage zwar mit Druck, aber dennoch mehr per Zufall vor das Süden Tor zu gelangen. In der 76 Minute konnte Berolina dann den äußerst umstrittenen Ausgleich bejubeln. Eine Hereingabe in den 16er konnte durch den abseitsverdächtigen Abwehrspieler unter Kontrolle gebracht – aus Südensicht zudem per Armbewegung (also Handspiel) – und an den heranstürmenden Torwart vorbei verwertet werden. Proteste gegen den – abgesehen von dieser Entscheidung – starken und gut leitenden Schiedsrichter konnten diesen jedoch nicht umstimmen. Die Südenelf wusste nun, dass die Spieler aus Mitte in den letzten ca. 15 Minuten nunmehr drei Punkte aus der Körtingstr. entführen wollten. Sie erhöhten den Druck auf das Südentor, welches weiterhin taktisch und diszipliniert durch eine kräftemäßig schwächer werdende Südenelf verteidigt wurde. Etwa in der 86. Minute konnte Süden für etwas Entlastung in der eigenen Hälfte sorgen und kam zum Abschluss von der rechten Seite aus ca. 25 Metern. Der Gästekeeper konnte den hohen Ball im letzten Moment über die Latte lenken. Bereits während der Nachspielzeit – alle Mannen von Bero stürmten nun aufs Südengebälk – hatte die Gastmannschaft die wohl größte Chance des Spiels. Der Ball konnte auf der Linie vom gewohnt kampfstarken Kühne im letzten Moment vor zwei Gegenspielern geklärt und so eine Last-Minute-Niederlage verhindert werden.

Das Resümee an diesem Tage: Berolina war wie erwartet spielerisch weit überlegen, fand jedoch kein Mittel die defensiv eingestellte und kämpferische Südenelf in Verlegenheit zu bringen, zumal der torgefährlichste Spieler Boutesbkout an diesem Spieltag nicht spielberechtigt war. Das Unentschieden spiegelt die Leistung beider Mannschaften wieder und wurde nach dem Spiel beidseitig als gerechtes Ergebnis betrachtet. In der aktuellen Situation stellt das Resultat für Süden 09 ein Punktgewinn dar, da die Mariendorfer nunmehr ausschließlich absteigen können, sofern der Traber FC seine beiden letzten Spiele gewinnt, Süden ohne Punkt bleibt und die um 40 Tore bessere Tordifferenz wett gemacht werden kann.

 

01.05.2011 24. Punktspiel: BW Hohen Neuendorf II - SV Süden 09 1:2 (0:0)

Aufstellung: Röbke – Müller - Kühne (80 Min. Altnau), Steinberg – Arndt (70 Min. Brodzinski), Babac, Hertel, Schoenefeld – S. Rödder - Ülger, Barkowski (45.Min Cosan)

 

 

 

Tore: 0:1 Brodzinski (65. Min.), 0:2 Ülger (78. Min.) 1:2 (88. Min.)

 

 

 

Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung aus der A. Kühne herausragte

 

 

Süden 09 fährt wichtige Punkte gegen den Abstieg ein.

Am heutigen Sonntag luden die Blau-Weissen den SV Süden 09 aus Mariendorf in die weit entfernte, aber sehr moderne und schöne Sportanlage in Hohen Neuendorf ein. Ohne großartige Worte zur Taktik, Mannschaftsaufstellung oder zu Aufgaben und Spielformen zu sagen, schickte Coach Hunger seine Mannen top motiviert und siegeshungrig aufs Feld. In einem beidseitig offensiv geführten Spiel war es Süden 09, das anfangs mehr aufs Tor der Heimmannschaft drückte. So konnte z.B. Schoenefeld im 16er nur durch ein grobes Foulspiel gestoppt werden. Seltsamer Weise entschied der Unparteiische auf einen Freistoß im Bereich der Strafraumgrenze. Der daraus resultierende Torschuss ging knapp neben das Tor. Auch ein Freistoß von der rechten Halbposition - durch Arndt getreten - verfehlte nach einem Kopfball durch A.Hertel nur knapp das Tor der Blau-Weissen. Auf der anderen Seite waren es immer wieder die drei Offensivspieler von Hohen Neuendorf die sich die lang geschlagenen Bälle errannten, sich teils vom Gegenspieler lösen udn für Torgefahr sorgen konnten. So musste ein Stürmer nicht ganz regelkonform im 16er von Süden gebremst werden, bevor dieser in eine äußerst aussichtsreife Position gelangen konnte. Hier erklang zum Glück der Mariendorfer kein Schiripfiff. Weitere Offensivgelegenheiten wurden durch die stark kämpfende Süden-Defensive spätestens vor einem Torschussversuch verhindert. Etwa nach 35 Minuten bekam Süden im Bereich des 16ers erneut einen Freistoß zugesprochen. S. Rödder trat diesen und scheiterte unglücklich am Pfosten. Wenige Minuten später fand eine flache, scharfe Hineingabe nicht den Süden-Stürmer Ülger, der die Defensivmannen ein ums andere Mal durch seine gute Technik und Schnelligkeit in Verlegenheit bringen konnte. Zur Habzeit stand es, auch trotz des leichten Chancenplus auf Südenseite insgesamt verdient 0:0 musste Coach Hunger verletzungsbedingt wechseln und brachte den leicht angeschlagenen Cosan für Bartikowski, der bis dahin eine kämpferisch einwandfreie Leistung ablieferte (und nach dem Spiel eine Mannschaftsrunde gab), jedoch aufgrund einer Verletzung ausscheiden musste. So wie bereits die erste Halbzeit begann, versuchte Süden auch mit Beginn der zweiten Hälfte sich Torchancen zu erarbeiten und gewann in dieser Phase des Spiels die Spielkontrolle. Der eingewechselte Cosan konnte sich ein ums andere Mal stark durchsetzen und für Gefahr in Tornähe sorgen. Auch Ülger, immer anspielbar und hinter jedem Ball hinterherhechtend konnte mehrmals seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellen, blieb jedoch bis dahin glücklos. Mit der Einwechselung von Brodzinski griff der Südencoach an diesem Sonntag in den Goldtopf. Abgesehen von der abgeklärten Defensivleistung an diesem Tag nagelte Brodzinski in dieser Situation für alle überraschend den Ball aus ca. 22 Metern flach ins kurze Eck. Die Führung brachte den Mariendorfern eine gewisse Sicherheit ins Spiel. Dennoch drängte Hohen Neuendorf auf den Ausgleich. In der Vorwärtsbewegung verlor man jedoch unglücklich und überhastet den Ball, Ülger stand richtig, trieb den Ball noch einige Meter Richtung gegnerisches Tor und schob lässig und clever zu der bis dahin nunmehr verdienten 2:0 Führung ein. Wer nun gedacht hätte, dass Süden 09 die letzten ca. zehn Minuten clever runterspielen und die Führung verwalten würde, lag da falsch. Hohen Neuendorf rannte nun in Richtung Süden-Tor und drückte ein ums andere Mal auf das Anschlusstor, dass dann auch etwa in der 88. Minute nach einer Hereingabe fiel. Weitere, hektische Angriffsversuche wurden jedoch durch die gut stehende und gestaffelte Süden-Defensive an diesem Tag nicht zugelassen, sodass das Endergebnis von 1:2 insgesamt in Ordnung geht. Abschließend ist noch zu sagen, dass der Schiedsrichter - abgesehen von den beiden strittigen "Elfmeterszenen" eine insgesamt ansprechende Leistung bot.

17.04.2011 24. Punktspiel: SV Süden 09 - SV Blau Weiss 90 II 3:0 (2:0)

Aufstellung: Röbke – M.Liesner - Kühne, Zwoch – Arndt, Turba, Blumberg Schoenefeld – S. Rödder - Cosan, R.Rödder

 

 

 

Tore: 1:0 C. Rödder (Min.), 2:0 Turba (Min.), 3:0 Ülger (Min.)

 

 

 

Beste Spieler: M.Liesner, C. Rödder & Turba

 

 

Süden 09 siegt im Abstiegsduell verdient und klar mit 3:0 gegen Blau-Weiss 90 Berlin II.

Nach der unnötigen Niederlage der Vorwoche gg Hirschgarten kam die Erste von Süden zu den Trainingstagen nicht um zu trainieren, sondern um zu kommunizieren. Trainer und Vorstand stellten die Mannschaft an den Pranger und nahm die Spieler in die Pflicht. Wenig Einsatz, Selbstvertrauen, Mannschaftsgefühl und Kommunikation verhinderten nämlich in der jüngeren Vergangenheit positivere Ergebnisse. Coach Hunger hatte seine Mannen unter der Woche richtig heiss machen können und erinnerte so kurz vor dem Spiel nur nochmals an das Gesprochene. So gingen die Südener, verstärkt durch M. Liesner und C. Rödder (eigene 3.Herren) nach einer Woche der Kommunikation in das Spiel gegen den direkten Abstiegskonkurrenten Blau-Weiss 90 Berlin II und erwischten vom Anstoßpfiff hinweg den besseren Start. So war es auch gleich der Leihspieler C. Rödder, der nach gutem Einsatz den Ball nur an den Pfosten setzen konnte. Wenig später war es erneut C. Rödder, der einen schnell ausgeführten Freistoß von halbrechter Position (Torentfernung ca. 20 m) erneut nur an den Pfosten setzte. Durch diese und weitere gute Offensivaktionen (z.B. erneut ein Schuss von C. Rödder, der im letzten Moment durch den Blau-Weiss-Keeper über die Latte gelenkt werden konnte oder C. Rödder scheitert allein stehend vor dem Torwart) entwickelte sich bei Süden nicht nur Spielfreude, sondern auch ein gutes Kombinationsspiel. Süden stand stets nah am Gegner, ging hart aber fair zu Werke, scheute keinen Zweikampf, eroberte sich die Bälle und spielte diese konsequent nach vorn. So kam es auch, dass ein im Mittelfeld abgefangener Ball schnell in die Spitze auf den an diesem Tage sehr gut aufgelegten C. Rödder gespielt wurde und dieser kaltschnäuzig den Angriff abschloss und Süden mit 1:0 in Front brachte. Nach der kurzen Jubelphase und dem Anstoß der Gäste wurde der Gegner umgehend wieder unter Druck gesetzt und ein erneut eroberter Ball in die Tiefe der Blau-Weiss-Hälfte gespielt. Diesmal war es der Mittelfeldmotor Turba der dem Ball nachging und überlegt durch einen Heber den Torwart der Blau-Weissen zum 2:0 überlisten konnte. Mit einem komfortablem Vorsprung und mit nur einem gefährlich anmutenden Gegenangriff ging die Südenelf in die Kabine. Um ein Desaster wie gegen Hürriyet Burgund (4:5 Niederlage nach 4:2 Führung) zu verhindern, wurde die Euphorie sofort durch den Trainerfuchs Hunger gebremst und an die einfachen Fußballtugenden erinnert. Und genau so wie die Südener die Erste Halbzeit spielten, wurde auch die zweite Halbzeit „runtergespielt“. Blau-Weiss kam durch die gute Zweikampfführung nie ins Spiel und agierte so harmlos in der Vorwärtsbewegung. In der Süden-Defensive räumten die Mannen um den Libero M. Liesner alles ab und eröffneten ein ums andere Mal das Spiel mit klugen Pässen nach aussen. Im Mittelfeld räumten hinter dem zentralen offensiven Mann S. Rödder die beiden 6er Turba und Blumberg alles ab und gestalteten das Offensivspiel. Schoenefeld und Arndt drangen auf beiden Seiten oftmals durch und sorgten für viel Gefahr und eine breit aufgefahrene Süden-Offensive. S. Rödder hatte sämtliche Freiheiten im Spiel hinter den Spitzen, schaltete sich jedoch immer in die Defensivarbeit mit ein und sorgte stets für Torgefahr. Die beiden Spitzen C. Rödder und Cosan waren durchgängig in Bewegung, setzten so die Abwehrspieler unter Druck, waren stets anspielbar und konnten zu keinem Zeitpunkt gebremst werden. Zu guter letzt war blieb auch Torwart Röbke – wenn auch nicht allzu häufig geprüft – fehlerfrei und somit zum zweiten Mal in der Rückrunde ohne Gegentor. Auch die eingewechselten Spieler Mücke, Ülger und Steinberg sicherten aufgrund Ihres kämpferischen Einsatzes den hochverdienten Sieg der 09er und somit drei Wichtige Punkte gegen den Abstieg. Ülger konnte sich zudem noch mit dem 3:0 für Süden in die Torschützenliste eintragen. Ülger ging einen in die Abwehrschnittstelle gespielten Ball hinterher bis zur Grundlinie, vernaschte seinen Gegenspieler, verlud den Torwart und schob den Ball sicher und elegant ins Netz. Ein rundum schöner Fußballsonntag wurde so zu Gunsten der Mannen von Süden 09 abgeschlossen. Nun geht es in der nächsten Woche gegen Hohen Neuendorf um weitere Punkte gegen den Abstieg.

 

10.04.2011 23. Punktspiel: Kickers Hirschgarten - SV Süden 09 1:0 (0:0)

Aufstellung: Röbke – Müller - Hertel (Steinberg), Zwoch – Arndt (Altnau), Rödder, Blumberg (Kühne), Wust – Cosan, Mücke, Ülger

 

 

Tore: 1:0 Bräutigam (51 Min.)

 

 

Beste Spieler: keiner

 

Bei sonnigem Wetter unterliegt Süden trotz Feld- und Chancenüberlegenheit gegen den direkten Konkurrenten gegen den Abstieg aus Hirschgarten mit 0:1.

 

Nach einer längeren Anfahrt zur gepflegten Spielwiese wussten die Spieler der Südener bereits vor Beginn des Spiels, wie die Heimmannschaft agieren würde. Coach A. Hunger hatte seine Arbeit gemacht und seine Mannen auf lange Bälle und ein kampfbetontes Spiel eingestellt. Die ersten 45 Minuten bereiteten so der gut eingestellten Süden-Defensive keine Probleme. Bereits in der Hälfte der Gastgebermannschaft wurde umgehend gestört und ein gepflegtes Fußballspiel durch die Kickers so nicht möglich gemacht. Die Bälle wurden in Richtung Süden-16er geschlagen und dort - wenn notwendig - durch die Defensivspieler der Gäste konsequent geklärt. Chancen des Gastgebers waren in innerhalb der ersten 45 Minuten nicht vorhanden und der Gästetorwart Röbke konnte so äußerst ruhige und sonnige 45 Minuten verleben. Wenn auch die Südenmannschaft in der Offensive im Gegensatz zur Heimmannschaft besser agierte und sich Chancen boten, resultierten diese jedoch meist auch nur aus höheren, längeren Bällen. Leider konnte Süden zu wenig ihre spielerisch bessere Veranlagung nutzen und in ein Kurzpassspiel ummünzen. Trotz guter Möglichkeiten, bspw. einem Distanzschuss durch S. Rödder (durch TW Haacke knapp über den Querbalken gelenkt), einer 1 gegen 1 – Situation von Ülger (lies sich durch TW Haacke aus den 16er drängen) oder einer weitere Schusschance durch Ülger (pariert von TW Haacke) ging es torlos in die Halbzeit. Nach knappen 10 Minuten stand die Südenelf voller Tatendrang – oder doch weil die Sonne so schön schien ?! – wieder auf dem Platz und erwartete den Gegner. Nunmehr wollten die Süden-Mannen mit aller Macht die Führung erkämpfen und kamen auch kurz nach Wiederanpfiff durch M. Cosan, der von G. Mücke schön in die Schnittstelle der Abwehr geschickt wurde, zu einer 100%igen Chance die leider kläglich mit einem Heber (am Tor vorbei) vergeben wurde. Hier wäre der herauseilende Gastgeberkeeper chancenlos gewesen. Im Gegenzug kamen die Hirschgartener zu einem Eckball. Dieser wurde von Bräutigam getreten und schlug direkt im langen Eck des Süden-Tors ein (51 Min.). Unverdient und überraschend gingen die Kickers glücklich in Führung. Mit dem ersten „Torschuss“ wurde der Gästekeeper B. Röbke bezwungen. Nach dem Rückstand drängte Süden nunmehr mit aller Macht nach vorn und kam erneut durch Ülger zu weiteren Torchancen, die wiederholt ungenutzt blieben. Auch G. Mücke der Richtung Tor lief, den Ball kurz vor dem Torwart per Kopfball vorbei legt und dann in Bedrängnis per Seitfallzieher nicht einnetzen kann, blieb an diesem Sonntag glücklos. Insgesamt spiegelte die zweite Hälfte jedoch die Erste wieder. Hirschgarten blieb, abgesehen von wenigen Kontermöglichkeiten in den Schlussviertelstunde harmlos, hechtete und kämpfte jedoch in jedem Ball und Zweikampf hinein und Süden versuchte es zu oft mit langen Bällen. So blieb es bei einem unglücklichen 0:1 aus Sicht der Mariendorfer. Insgesamt ist ein Sieg der Hirschgartener zwar nicht verdient, aber ohne Frage aufgrund des letzten Willens, der bei Süden ausdrücklich in dieser misslichen Tabellensituation vermisst wurde, berechtigt. So bleibt den Südenern bei einem schweren Restprogramm einzig die Möglichkeit gegen den direkten Konkurrenten Blau-Weiss 90 II im nächsten Heimspiel am 17.04.2011 die notwendigen Punkte gegen den Abstieg einzufahren.

 

 

 

03.04.2011 22. Punktspiel: SV Süden 09 - Samsunspor 2:5 (1:2)

Aufstellung: Röbke – Müller - Turba, Zwoch – Arndt, Rödder, Hertel, Wust – Cosan, Hundert, Ülger

 

 

Tore: 0:1 Atik (24 Min.), 0:2 Atik (40 Min.), 1:2 Rödder (45 Min.), 1:3 E.Demir(56 Min.), 2:3 Rödder (58 Min.), 2:4 Atik (88 Min.), 2:5 Beyazdag (90+2 Min.)

 

 

Beste Spieler: Ülger & Rödder

 

An einem sonnig warmen Sonntag unterliegt Süden 09 Samunspor trotz kämpferischer Leistung 2:5.

Am 22. Spieltag hatte Süden die Mannschaft von Samsunspor zu Gast. Allen Mannen von Süden war klar, dass die Mannschaft von Samsun nicht nur die Hinspielschlappe (BFV-Wertung Samsunspor - SV Süden 0:6) wett machen und einen klaren Sieg landen wollte, sondern unbedingt einfahren musste, um das Wort "Aufstieg" überhaupt noch in den Mund nehmen zu dürfen. Zudem wollte sich sicherlich jeder Spieler dem neu eingestellten Coach bei Samsunspor präsentieren und sich empfehlen.Süden hingegen, gestärkt durch den "Arbeitssieg" der vergangenen Woche gegen Traber FC wollte aufgrund der Spielstärke des Gegners entschlossen und beherzt zu Werke gehen, dem Gegner das Spiel erschweren, so diesem die Lust am Spiel nehmen, die Qualitäten nicht ausspielen lassen und selbst eigene Chancen konsequent nutzen.

Bis zur Mitte der ersten Halbzeit konnte Süden das Vorgenommene umsetzen und die Torgefahr des Gegners vom eigenen 16er meist fernhalten. Nach einer Hereingabe in Südens 16er konnte jedoch der Stürmer Atik die Verwirrung der Hintermannschaft nutzen und ins lange Eck einschieben. Kurz vor der Hälfte konnte erneut der Stürmer Atik eine Hereingabe nutzen und die Führung ausbauen. Mit dem Pausenpfiff gelang S.Rödder durch einen Schuss (oder war es doch eine Flanke?) von der linken Außenlinie der Anschluss. Gestärkt durch den Anschluss drückte Süden in der zweiten Hälfte auf den Ausgleich, der in dieser Phase mehr als verdient gewesen wäre. Aber wer die Tore vorne nicht macht....

So war es Demir, der von der Ecke des Süden 16ers einen Sonntagsschuss Richtung Tor abgab. Der noch abgefälschte Schuss schlug im Eck ein. Wenig geschockt verkürzte umgehend wiederholt Rödder und blas so erneut zur Aufholjagd. Ein munteres und spannendes Spiel, bei dem Süden immer mehr auf den Ausgleich drückte, leider jedoch an der Chancenauswertung verzweifelte, entwickelte sich. Um die Chance auf den Ausgleich wiederum zu erhöhen, wurde die Hintermannschaft mehr und mehr aufgelöst. So konnten die Gäste kontern und den Sieg perfekt machen. Ein spannendes Spiel, welches mit etwas mehr Glück auf Südenseite oder durch eine bessere Chancenauswertung auch unentschieden hätte lauten können. Abschließend noch ein Kompliment an den fehlerfreien und konsequenten Schiedsrichter.

27.03.2011 21. Punktspiel: 1. Traber FC Mariendorf II - SV Süden 09 0:3 (0:0)

Aufstellung: Röbke – Müller - Turba, Zwoch – Arndt (Hundert ab 63 Min.) Rödder, Schoenefeld – Cosan, Hertel (Wust ab 57 Min.), Neubert, Duraku

 

Tore: 0:1 Cosan (63 Min.), 0:2 Müller (FE) (64 Min.), 0:3 Hundert (85 Min.)

 

Beste Spieler: Turba, Arndt & Duraku

 

In einer kampfbetonten Partie fährt der SV Süden 09 drei wichtige und verdiente Punkte gegen den Abstieg ein.

An diesem Sonntag lud der 1. Traber FC den unmittelbaren Nachbarn Süden 09 in die Markgrafenstr. zum „6 Punkte-Abstiegs-Derby-duell“.

Neben einigen Zuschauern beider Vereine, war auch ein Vertreter der Fußballwoche zur Berichterstattung vor Ort. Im ersten Durchgang war „Fußball“ leider Magerkost und für die FuWo kaum berichtenswert, obwohl Süden aufgrund der vereinzelten Chancen, die insbesondere aus Standardsituationen resultierten, ein leichtes Übergewicht hatte. Trotz eines Pfostenschusses von S. Rödder und aufgrund zweier kläglich vergebener Möglichkeiten des Süden-Angriffs ging es mit einem Null zu Null für beide Teams in die Kabine.

Nachdem der Trainer der Südener in der Kabine scheinbar die richtigen Worte gefunden hatte, ging Süden – aufgrund des Spielübergewichtes bis dahin klar verdient – durch M. Cosan mit 1:0 in Führung. Das Tor fiel lt. der Mannen von Traber aus einer Abseitsposition. Der das Spiel sehr gut leitende Schiedsrichter, der Großteil der Zuschauer und die Mannen von Süden hingegen waren davon überzeugt, dass das Tor (fast von der Grundlinie in lange Eck gespitzelt) aufgrund der langen Flugphase kein irreguläres Tor war. Durch das Tor beflügelt, wollte Süden den Sack zumachen und drängte auf das 2:0. Nachdem M. Cosan, durch einen herrlichen Pass von S. Rödder im 16er in Szene gesetzt und durch den Traber-Abwehrspieler nur noch gefällt werden konnte, entschied der Unparteiische korrekter Weise auf Strafstoß für Süden. Da in den vergangenen Spielen die Elfmeterschützen vom Punkt stets verschossen hatten, versuchte es diesmal der Mannschaftsführer B. Müller. Dieser konnte den insgesamt gut aufgelegten Torwart der Traber verladen und Süden lag durch ein Doppelschlag mit 2:0 in Front. Unverständlicher Weise verlor Süden nunmehr jedoch die Spielkontrolle, ließ die Traber ins Spiel kommen und die Kontrolle übernehmen. Gefährliche Situationen vor dem Süden-Tor bleiben jedoch Mangelware, da die Defensivarbeit bei Süden intensiviert, meist sich auftuende Chancen im Keim erstickt und der Ball schnell nach Vorne getrieben wurde. Zuletzt hütete am heutigen Sonntag ein gut aufgelegter und kaum geprüfter Röbke das Tor und war spätestens Endstation der Angriffsbemühungen. Nachdem der Ball durch Süden erneut im Mittelfeld abgefangen und schnell in die Schnittstelle nach vorn gespielt wurde, konnte der eingewechselte B. Hundert durch eine Energieleistung das lang ersehnte erste Saisontor verbuchen und die letzten Hoffnungen der Traber auf einen Punktgewinn begraben. So endete das fair-geführte Abstiegsderby – auch in der Höhe verdient – mit 3:0 für den Gast.

 

20.03.2011 20. Punktspiel: SV Süden 09 – BSV Hürriyet Burgund II 4:5 (4:2)

Aufstellung: Röbke – Müller - Turba, Zwoch – Arndt, Rödder (ab 70. Babac), Wust – Schoenefeld, Cosan, Blumberg, Duraku

 

Tore

0:1 (7.), 1:1 Rödder (13.), 2:1 Rödder (21.), 2:2 (25., FE), 3:2 Blumberg (29.), 4:2 Duraku (38.), 4:3 (71.), 4:4 (84.), 4:5 (89.)

 

Beste Spieler: Rödder, Duraku, Blumberg

 

 

Süden verschenkt drei sicher geglaubte Punkte in einem kuriosem Fußballspiel.

 

Nachdem das Hinspiel mit 2:3 durch Süden unnötig verloren ging, war heute Hürriyet Burgund zur Revanche in die Körtingstr. eingeladen worden. Trotz der vorhandenen, notwendigen Einstellung bei Süden geriet man bereits in der 7 Minute durch ein Torwartfehler, der einen bereits sicher geglaubten Ball doch nicht erreichen konnte und so per Kopf eingenetzt werden konnte, früh in Rückstand. Der gewohnt torgefährliche S. Rödder besorgte sechs Minuten später den aufgrund des gut aufgeführten Offensivspiels der Südener den längst überfälligen Ausgleich und sogar weitere acht Minuten später den absolut verdienten Führungstreffer durch einen 40-Meter Fernschuss. Ungewohnter Weise drückte Süden weiter auf das gegnerische Tor und auf den Ausbau der Führung. Ein eigentlich ungefährlicher Gegenangriff der Gäste, bei dem der Stürmer fair und ohne Kontakt in Südens 16er vom Ball getrennt wurde, wurde seitens des „Unparteiischen“ als Foul gewertet und durch den sicheren Schützen der Gäste zum Einstand genutzt. Nicht nur die Spieler der Heimmannschaft oder die Zuschauer und Anhänger beider Vereine wunderten sich über diese Entscheidung, sondern auch verschiedene Spieler der in dieser Situation begünstigten Gästemannschaft von Hürriyet. Der Ausgleich hielt die Mannen aus Mariendorf jedoch nicht ab weiter das Spiel nach Belieben zu bestimmen und zu leiten. So war es T. Blumberg der mit eisernem Willen im 16 er von Burgund zum Kopfball geht und den Ball über den Gästetorwart beförderte. Weitere 100%ige Torchancen für Süden blieben ungenutzt und so war es erneut ein Fernschuss, diesmal aus 45 Metern von B. Duraku, der den oftmals an der 16er Grenze mitspielenden Torwart der Gäste überwinden konnte. Absolut verdient ging Süden mit einem Vorsprung, der deutlich höher hätte ausfallen können, in die Halbzeit.

Allen Süden-Spielern war bewusst, dass insbesondere in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit Hürriyet auf den schnellen Anschlusstreffer spielen würde. Und so kam es auch. Burgund versuchte mehr und mehr das Zepter an sich zu reißen. Süden hielt jedoch nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch dagegen und kam zu weiteren guten Chancen, die das 5:2 hätten bedeuten können und somit einen sicheren Sieg. Diese Chancen wurden jedoch wie so oft in dieser Saison fahrlässig vergeben. Nachdem die am heutigen Tage überragende zentrale Spielfigur S. Rödder verletzungsbedingt aus dem Spiel genommen werden musste und der Eingewechselte in einigen Situationen äußerst unglücklich und fahrlässig in der zentralen Position wirkte, erhöhte der Gast den Druck auf das Tor von Süden und schaffte nach dem Anschlusstreffer innerhalb von 5 Minuten den Ausgleich und die Führung. Süden versuchte in den letzten Spielsituationen sich nur noch vergeblich gegen die drohende Niederlage zu stemmen und musste im Endeffekt feststellen, dass noch einiges an Arbeit wartet, wenn man sich erfolgreich im Abstiegskampf behaupten möchte.

 

Nachtrag vom 20.04.2011: Abschließend möchten wir hier nicht die Leistung des Schiedsrichtes kritisieren, sondern die Art und Weise des Auftretens desselbigen in Frage stellen. Sicher hat die Leistung der Süden-Mannen den SV 09 um die Punkte gebracht (um die geht es hier auch nicht!), aber was vor dem Spiel, nach dem Spiel und sogar bereits in der Halbzeitpause seitens des Unpatrteiischen ablief, kann von der Spielvereinigung Süden 09 und seitens der Zuschauer sowie Gäste nicht nachvollzogen werden. An dieser Stelle wird bewusst kein Name genannt oder bspw. detailliert dargelegt, warum der Unparteiische, nennen wir Ihnen beispielsweise Herr D. an dieser Stelle kritisiert wird. Charkaterschwäche oder Rachegelüste einem Herren D. zum Vorwurf zu machen, gehört zudem nicht auf diese Seite, die primär zur Information dient. Deshalb distanzieren wir uns hier von derartigen Vorwürfen ausdrücklich und sagen nur: Schade Baki, du wirst uns für eine Weile fehlen!

Vielmehr möchten wir hiermit versuchen Unstimmigkeiten zwischen Vereinen/Spielern und allen Schiedsrichtern zu vermeiden. Vllt. solte man sich überlegen, ob der ein oder andere totalitäre "Unparteiische" nicht des Öfteren - ohne davon zuvor Kenntnis zu erlangen - durch einen kritischen Schiedsrichterbeobachter vor, während und nach dem Spiel "überprüft" wird - insbesondere dann, wenn es in der Saison bereits größere Meinungsverschiedenheiten auf richterliche Ebene bei den beiden Parteien gab. So könnte z.B. auf keiner Seite ein Gedanke aufkommen, dass ggf. Rachegelüste bestehen oder willkürlich und vorsätzlich z.B. ein für die Mannschaft wichtiger Spieler unter Vorwurf falscher Tatsachen an den richterlichen Pranger gestellt wird. Ggf. müsste man auch überlegen, ob derartige Ansetzungen vermieden werden könnten. Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich anmerken, dass vorgenannte Ausführungen ausschließlich als Versuch zur Verbesserung des Systems und nicht zur Kritik an Einzelpersonen (unser Beispiel: Schiedsrichter Herr D.) veröffentlicht wurde.

13.03.2011 19. Punktspiel: SF Kladow II - SV Süden 09 2:0 (2:0)

Aufstellung: Sinapuis - Wust - Steinberg, Altnau - Arndt, Duraku, Brodzinski, Babac, Hundert, Rödder (Meyer ab 78 Min.) - Mücke

 

Tore: 1:0 Holtschneider(8 Min.), 2:0 Henke (18 Min.)

 

Beste Spieler: Sinapuis

 

Mit einer "B-Elf" verliert Süden im Norden Berlins mit 0:2.

Die lange Reise auf den schönen Kladower Sportplatz konnten arbeits- und verletztungsbedingt nur zwölf Spieler antreten. An dieser Stelle ein Dank vorab an Lutz Sinapuis (Torwart 2.Herren), der unsere Erste unterstützt hat. Ohne einige, wichtige Spieler begann die Süden-Elf leicht verängstigt und geriet bereits in den ersten Minuten mächtig unter Druck. So leitete ein unnötiger Ballverlust im Bereich der Mittellinie in der Vorwärtsbewegung einen schnellen Gegenstoß der Kladower ein. Bereits nach 8. Minuten lag man so 0:1 hinten. Zu diesem Zeitpunkt machte sich selbst bei den erfahreren Spielern etwas Unsicherheit breit. So führte ein erneuter Ballverlust im Mittelkreis zu einem weiteren gegnerischen Konter und zum 0:2 in der 18.Minute. Seltsamer Weise stellte die junge Kladower Mannschaft nach der Führung das "Fußballspielen" ein. Es begann ein Mittelfeldgeplänkel ohne großartige Torraumszenen. Nach dem Pausentee fanden beide Mannschaften nicht mehr ins Spiel. Chancen waren Mangelware und wurden, sofern diese im Ansatz gefährlich schienen durch die Torhüter beider Mannschaften entschärft. So lautet das Fazit: Eine kämpferische Leistung der Süden-Elf bei angenehmen Wetter & ein verdienter Sieg der Kladower, die nicht mehr als nötig machen mussten, um den zu keinem Zeitpunkt ungefährdeten Sieg nach Hause zu schaukeln.

06.03.2011 18. Punktspiel: SV Süden 09 – SV Treptow 46 I 1:3 (0:1)

Aufstellung:

 

folgt in Kürze

 

Tore: 0:1 Thiele (43 Min.), 0:2 Thiele (53 Min.), 1:2 Mücke (63 Min.), 1:3 Schröter (73 Min.)

 

Beste Spieler keiner

 

Eine Weltklasse Torwartleistung verhindert einen Punktverlust seitens der Gäste.

Egal was an diesem Tag Richtung des Treptower-Tors flog wurde durch den blendend aufgelegten Gästetorwart Thurau entschärft. Mindestens sieben hochkarätige Chancen wurden durch Thurau entschärft oder einfach zu lässig verschenkt / versiebt / vergeben / verschossen / versemmelt. Einzig Mücke konnte den Gästekeeper in der 53 Min. mit einem gut getimeten Kopfball bezwingen. Zudem wurde erneut ein Elfemeter vergeben. Der Ball fand vom Innenpfosten leider nicht den Weg ins Tor, sondern Richtung Eckfahne. So war es an diesem Sonntag auch nicht sehr verwunderlich, dass die Treptower um ihren gefährlichsten Torschützen Thiele nur wenige Male vor dem Süden-Tor auftauchten mussten, um mit einer fast 100%igen Chancenausbeute einen mehr als zweifelhaften und unverständlichen Sieg einfahren konnten. Die restliche Spielzeit wurde die Offensive der Treptower kaum gesichtet.

20.02.2011 17. Punktspiel: SV Süden 09 – TSV Lichtenberg II 3:6 (2:3)

Aufstellung:

 

Horn – Steinberg (ab 65. Brodzinski), Turba, Zwoch, Altnau – Duraku, Rödder, Schoenefeld – Cosan, Blumberg – Mücke (ab 78. Meyer)

 

Tore:0:1, 0:2, 1:2 Cosan, 2:2 Blumberg, 2:3, 3:3 Cosan, 3:4, 3:5, 3:6

 

Beste Spieler: Cosan, Altnau, Blumberg

 

Ausführlicher Bericht folgt

13.02.2011 16. Punktspiel: SV Süden 09 - FC Liria II 2:1 (0:1)

Aufstellung:

 

Röbke – Müller – Zwoch, Steinberg – Schoenefeld (ab 65. Blumberg), Duraku, Babac, Turba – Cosan (ab 69. Arndt) – Mücke (ab 74. Hundert), Rödder

 

Tore: 0:1 (26.), 1:1 (58.) Mücke, 2:1 (82.) Rödder

 

Beste Spieler: Müller, Steinberg, Duraku, Turba, Mücke

 

Ausführlicher Bericht folgt

06.02.2011 15. Punktspiel: FC Liria II – SV Süden 09 2:1 (1:0)

Aufstellung:

 

Mücke – Müller – Turba, Steinberg – Schoenefeld, Duraku, Babac, Baggio – Rödder – Cosan, Hundert

 

Tore: 1:0 (7.), 1:1 (74.) Duraku, 2:1 (90.)

 

Beste Spieler: Turba, Steinberg, Schoenefeld

 

In einem sehr durchwachsenen Spiel unterlag Süden äußerst unglücklich und vor allem unnötig durch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit.

Bei Dauerregen standen auf einem völlig aufgeweichten Schotterplatz nur elf Akteure zur Verfügung. Den ersten Durchgang begann man ähnlich schwach, wie der Auftritt der Vorwoche geendet hatte. Bereits kurz nach dem Anpfiff wurde der Ball in der eigenen Defensive vertändelt und die zwar laufschwachen, aber durchaus ballsicheren und erfahrenen Liria-Kicker nutzten diesen Fehler und versenkten die Kugel zur frühen Führung. Da kontrolliertes Fußballspielen auf dem Platz kaum möglich war, suchten beide Mannschaften ihr Heil in schnellen Angriffen und überbrückten das Mittelfeld möglichst schnell. In Hälfte eins ergaben sich nur wenige Torgelegenheiten. Während Liria gar keine echte Chance mehr verzeichnen konnte, hatte Süden mehrere Möglichkeiten zum Ausgleich, doch der starke Schoenefeld zog knapp am Tor vorbei, während Rödders Direktabnahme gerade noch abgefälscht wurde. Die beste Gelegenheit bot sich erneut für Rödder, doch er schoss einen an Schoenefeld verwirkten Strafstoß genau auf den Torhüter.

In Hälfte zwei stimmte die Einstellung bei Süden, und während Liria lange Zeit ungefährlich blieb und das Ergebnis verwaltete, ergaben sich einige Chancen für Süden. Der fleißige, aber glücklose Cosan erarbeitete sich ebenso wie der stärker werdende Duraku Möglichkeiten, die aber nicht zum Torerfolg führten. Nach einem weiten Ball konnte dann Liaras Schlussmann den Ball nur direkt vor Durakus Füße klären, der den Ball geistesgegenwärtig ins verwaiste Tor beförderte. Süden wollte nun die Entscheidung und drängte auf den Siegtreffer, für den sich noch einige Chancen ergaben. Die vielleicht beste vergab erneut Rödder, als er eine schöne Flanke von Cosan volley am langen Eck vorbeizog. Zudem hätte es nach einem klaren Foul an Duraku erneut Strafstoß geben müssen, doch der Pfiff blieb aus. In der Nachspielzeit bekam Liria dann einen Freistoß von der Mittellinie zugesprochen. Der Ball flog in den Strafraum, ein Liria-Akteur köpfte den Ball über Mücke hinweg ins Tor und feierte mit seiner Mannschaft den in letzter Sekunde erzielten Siegtreffer, während die Süden-Akteure niedergeschlagen das Spielfeld verließen.

Süden zeigte sich im Vergleich zur Vorwoche vor allem kämpferisch verbessert, ließ jedoch in den entscheidenden Momenten die nötige Konzentration und Entschlossenheit vermissen. So ging man ein weiteres Mal ohne den Dreier vom Feld, den man eigentlich hätte holen müssen. Einen starken Eindruck hinterließen vor allem Turba und Steinberg, die fast alle Zweikämpfe gewannen, sowie der stets fleißige Schoenefeld und der in Hälfte zwei stärker werdende Duraku.

30.01.2011 14. Punktspiel: SV Süden 09 – Göktürkspor 0:3 (0:1)

Aufstellung:

 

Mücke – Müller – Zwoch, Duraku – Baggio, Neubert, Turba, Arndt – Cosan, Rödder ¬ Hundert (ab 61. Schoenefeld)

 

Tore: 0:1 (12.), 0:2 (57.), 0:3 (68.)

 

Beste Spieler: Turba, Duraku

 

Eine sehr schlecht aufgelegte Süden-Mannschaft unterlag am Ende verdient gegen eine ebenfalls schwache Mannschaft von Göktürkspor mit 0:3.

In einem erschreckend schwachen Fußballspiel triumphierte am Ende der Gast, da er trotz fehlender Spielkultur besser in die Zweikämpfe kam und die völlige Passivität der Gastgeber nutzte. Süden verstand es zu keinem Zeitpunkt, an die Leistung der Vorwoche anzuknüpfen und lieferte die bisher wohl schlechteste Saisonleistung ab. Allen drei Treffern gingen Sololäufe durch eine komplett passive Südendeckung voraus. Auf der anderen Seite überboten sich die Gastgeber im Angriff an Harmlosigkeit. Die sich ergebenden Chancen, die aufgrund der schwachen Göktürk-Deckung durchaus vorhanden waren, wurden zum Teil kläglich vergeben. Mehr gibt es zu diesem Spiel nicht zu sagen.

Der einzige positive Aspekt ist, dass die Mannschaft selbstkritisch genug ist, um dieses Spiel korrekt einzuordnen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, denn jeder einzelne kann viel besser Fußball spielen, als er es in diesem Spiel getan hat. Lediglich Turba und Duraku (und in Halbzeit zwei der engagierte Cosan) zeigten annähernd Normalform.

23.01.2010 13. Punktspiel: TSV Lichtenberg II – SV Süden 09 3:2 (3:1)

Aufstellung:

 

Fentroß – Müller – Zwoch, Duraku (ab 68. Steinberg) – Schoenefeld, Baggio, Turba, Arndt – Babac (ab 32. Mücke), Cosan (ab 80. Hundert) – Rödder

 

Tore: 1:0 (8.), 2:0 (23.), 3:0 (28.), 3:1 (39.) Rödder, 3:2 (51.) Mücke

 

Beste Spieler: Zwoch, Baggio, Mücke

 

Im ersten Spiel des Jahres 2011 verlor die mit einigen Neuzugängen versehene Süden-Elf trotz einer über weite Strecken ansprechenden Leistung unnötig gegen kampfstarke Lichtenberger. Mit Zwoch, Baggio, Turba und Cosan stießen gleich vier neue Spieler zum Team und wurden auch prompt von Coach Hunger in die Anfangsformation gestellt. Neben den neuen Gesichtern wartete der Trainer auch mit einer neuen taktischen Ausrichtung auf und ließ mit einer Spitze und zwei offensiven Mittelfeldakteuren spielen. Süden versuchte von Beginn an, den Ball kontrolliert durch die eigenen Reihen laufen zu lassen. Die Gastgeber zogen sich auf dem sehr kleinen Platz weit zurück und verteidigten kompakt in der eigenen Hälfte. Süden versuchte trotzdem, über die Außenpositionen ins Spiel zu finden und war die tonangebende Mannschaft. Mit dem ersten Angriff erzielte Lichtenberg dann die Führung nach einem schnell vorgetragenen Konter. In der Folge blieb Süden die spielbestimmende Mannschaft, fand aber zunächst kein Rezept gegen die vielbeinige Lichtenberger Abwehr und schlug nun zunehmend hohe Bälle vor das Tor des Gegners. Bis zur Halbzeit war das Spiel davon geprägt, dass Süden weit aufrückte und den Gegner in der eigenen Hälfte festsetzte, aber nur sporadisch Torgefahr erzeugte, während Lichtenberg die Bälle lang aus der Abwehr schlug und versuchte zu kontern. Einen dieser Konter nutzten die Gastgeber zum Ausbau der Führung, als der Ball von Süden nicht richtig aus der Gefahrenzone geklärt wurde und Fentroß mit einem Kopfball überlupft wurde. Wenig später erlief ein Lichtenberger Stürmer einen der vielen langgeschlagenen Bälle, den Süden eigentlich schon sicher geglaubt hatte, und flankte vors Tor, wo der Abnehmer volley zum 3:0 einnetzte. Das Fazit nach einer halben Stunde: Süden machte das Spiel, die Gastgeber konterten und machten aus vier Angriffen drei Tore. Die Gäste aus Tempelhof steckten jedoch nicht auf und kamen jetzt auch endlich zu richtigen Torchancen. Eine der zahlreichen Ecken von Arndt wurde auf der Linie geklärt, Baggio setzte einen Freistoß von der Strafraumgrenze in die Mauer, Rödder einen aus dreißig Metern knapp neben den Winkel. Zwochs Kopfball nach einer Ecke wurde vom guten TSV-Keeper noch an die Latte gelenkt, Rödders Schuss aus der Drehung im letzten Moment von einem Abwehrspieler mit dem Körper vor dem Einschlag gerettet. Nach einem langen Mücke-Einwurf konnte Lichtenberg dann den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum bugsieren und Torjäger Rödder schlenzte das Leder aus spitzem Winkel durch Freund und Feind hindurch ins lange Eck. So ging es mit 3:1 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel versuchte Süden weiterhin Druck zu machen und kam früh durch einen satten Mücke-Freistoß zum Anschlusstreffer. Die Gastgeber gaben in der zweiten Hälfte ihre „Mauertaktik“ vorübergehend auf und gestalteten das Spiel mit gelegentlichem Kombinationsfluss etwas offener, wobei Süden weiterhin mehr vom Spiel hatte, Lichtenberg sich nun aber zunehmend Chancen erarbeitete. In der Schlussviertelstunde verhängte der eigenwillige, aber insgesamt keine Seite benachteiligende Schiedsrichter einen Foulelfmeter gegen Süden, bei welchem man wohl nicht über das Foul an sich, wohl aber über den Tatort diskutieren kann, der wahrscheinlich außerhalb des Strafraums lag. Jede Diskussion erübrigte sich allerdings, da der Schütze den Ball über das Tor setzte. Die restliche Zeit bis zum Schlusspfiff gehörte ausschließlich Süden, und obwohl die spielerische Linie bei den Gästen zum Ende hin verloren ging, ergaben sich noch gute Torchancen, wobei ein Freistoß von der Strafraumgrenze leichtfertig verschenkt wurde, Baggios Schuss aus Nahdistanz im letzten Moment abgeblockt wurde, ein Missverständnis zwischen Mücke und Rödder eine hervorragende Chance zunichte machte und Baggio kurz vor dem Abpfiff eine scharfe Eingabe vor das Tor um Haaresbreite verfehlte. Entsprechend groß war der Jubel über den Schlusspfiff bei den glücklichen Gastgebern.

Süden belohnte sich letztlich nicht für ein über weite Strecken ordentliches und dominiertes Spiel, wobei einerseits die unnötigen Fehler vor den Gegentreffern, andererseits die zu inkonsequente Verwertung der Torchancen ausschlaggebend waren. Einen sehr positiven Eindruck hinterließen die Neuzugänge, die für spielerische Linie und Stabilität sorgten, sowie Mücke, der nach seiner Einwechslung sehr fleißig war und sich gegen die robusten und zweikampfstarken, aber stets fairen Gastgeber schonungslos in jeden Zweikampf warf. Bei konzentrierterer Abwehrarbeit und konsequenterer Chancenverwertung wird diese Truppe noch fleißig Punkte sammeln, zumal das Team noch über starke Akteure verfügt, die diesmal nicht zum Einsatz gekommen sind, aber jederzeit eingreifen können.

28.11.2010 12. Punktspiel: SV Treptow 46 – SV Süden 09 4:1 (3:0)

Aufstellung:

 

Röbke – Müller – Steinberg, Altnau (ab 77. Meyer) – Schoenefeld, Neubert, Duraku, Arndt – Babac – Mücke (ab 70. Ritter), Rödder

 

Tore: 1:0 (4.), 2:0 (27. ), 3:0 (38.), 4:0 (68.), 4:1 (86.) Schoenefeld

 

Beste Spieler: Röbke, Schoenefeld, Babac

 

Bei eisigen Temperaturen verlor Süden in einem fairen Spiel, das aufgrund der Bodenbedingungen allerdings niemals hätte angepfiffen werden dürfen, deutlich mit 1:4 und bleibt damit seit dem 1. Spieltag ohne Punktgewinn auf des Gegners Platz. Wider Erwarten entschied der Unparteiische, auch auf Drängen der Heimmannschaft, auf dem komplett hartgefrorenen Rasen des SV Treptow anzupfeifen - er wollte erstmal zehn Minuten spielen lassen und sehen, ob die Mannschaften auf dem Geläuf zurecht kommen, um dann gegebenenfalls das Spiel abzubrechen... naja.

Den Treptowern merkte man vom Start weg an, dass sie heiß auf die Partie waren. Sie waren in der ersten Hälfte die aktivere Mannschaft, kamen mit dem Boden viel besser zurecht und führten bereits zur Halbzeit völlig verdient mit 3:0. Allerdings half Süden bei den Gegentreffern wieder mal kräftig mit, da vor dem frühen Rückstand der Ball bei einem Dribbling in der eigenen Abwehr (auf diesem Boden!) leichtfertig vertändelt wurde, während dem 2:0 ein schwerer Abstimmungsfehler vorausging. Die motivierten Hausherren spielten geradlinig und einfach, ohne dabei zu bolzen, sondern mit schnellen und gezielten Pässen in die freien Räume und hoher Laufbereitschaft. Dem an diesem Tage glänzend aufgelegten Röbke war es zu verdanken, dass die Halbzeitführung nicht deutlicher ausfiel. Süden hatte ausschließlich nach den weiten Einwürfen von Mücke Torgelegenheiten - die beste Gelegenheit ergab sich für Rödder, der an der Strafraumgrenze einen solchen Einwurf volley nahm und nur knapp am Winkel vorbeizielte.

Die zweite Hälfte verlief viel ausgeglichener. Süden hatte sich in der Pause vorgenommen, trotz der schwierigen Bodenverhältnisse mehr Kampfgeist zu zeigen und das Spiel nicht einfach herzuschenken. So ergaben sich dann auch Möglichkeiten auf beiden Seiten, welche wie schon im ersten Durchgang oftmals eher zufällig entstanden, da die Spieler beider Mannschaften regelmäßig wegrutschten oder auf dem holprigen Rasen über den Ball schlugen. Nach einem ersten Warnschuss von Rödder waren es dann vor allem der im ersten Durchgang noch etwas eingefrorene Duraku und der über die gesamte Distanz sehr fleißige Babac, die das Angriffsspiel von Süden belebten - allerdings fehlte lange Zeit das Glück, zudem reagierte Treptows starker Schlussmann einige Male sehr gut. Auf der Gegenseite fiel das 4:0 nach einem schnellen Vorstoß der Gastgeber, wodurch das Spiel entschieden war. Sehr lobenswert ist allerdings, dass sich Süden zu keinem Zeitpunkt aufgab und in der zweiten Hälfte deutlich mehr Zweikämpfe gewann. Der späte Treffer durch den wie immer sehr fleißigen Schoenefeld war daher kein Zufallsprodukt, sondern der Lohn für eine engagierte zweite Halbzeit.

Auf dem hartgefrorenen Platz hätte das Spiel eigentlich nicht angepfiffen werden dürfen, Treptow stellte sich aber von Beginn an auf die gegebenen Bedingungen ein, während Süden mit dem Geläuf zunächst gar nicht zurechtkam. Insgesamt geht der Sieg für Treptow aufgrund der klaren Überlegenheit in der ersten Halbzeit völlig in Ordnung. Bei Süden stimmten indes die Einstellung in der zweiten Halbzeit und die trotz der Niederlage zuversichtliche Stimmung nach dem Spiel. Darauf lässt sich aufbauen.

20.11.2010 11. Punktspiel: SV Süden 09 – Victoria Friedrichshain II 3:3 (2:1)

Aufstellung:

 

Mücke – Duraku – Steinberg, Altnau (ab 65. Schoenefeld) – Lemke (ab 78. Meyer), Neubert, Liesner, Arndt (ab 73. Serdar C.) – S. Rödder – Falk, C. Rödder

 

Tore: 1:0 (4.) Eigentor, 2:0 (8.) Neubert, 2:1 (24.), 2:2 (47.), 3:2 (54.) Arndt, 3:3 (58.)

 

Beste Spieler: Liesner, Neubert, S. Rödder

 

In einer fairen Partie auf insgesamt mäßigem Niveau musste sich Süden am Ende trotz höherer Spielanteile und besserer Chancen mit einem Punkt zufrieden geben.

Mit stark verändertem Aufgebot (Liesner, C. Rödder und Falk aus der 3. Herren sowie Lemke aus der 2. Mannschaft werteten den dezimierten Kader sowohl quantitativ als auch qualitativ auf) begannen die Gastgeber druckvoll und erzielten zwei frühe Treffer. Beiden Toren ging jeweils die gleiche Situation voraus: S. Rödder löste sich bei einem Einwurf auf Höhe des gegnerischen Strafraums von seinem Gegner, verarbeitete den Ball und flankte aus der Drehung gefährlich vor das Tor. Beim ersten Treffer landete der scharf getretene Ball am Kopf eines Friedrichshainer Abwehrspielers, der die Kugel aufgrund mehrerer mit ihm hochsteigender Spieler zu spät sah und unhaltbar in den eigenen Kasten lenkte. Rödders zweite Flanke wurde per Kopf an den Strafraum geklärt, von wo Neubert den Ball mit einem herrlichen Volleyschuss im Eck versenkte. Auch in der Folgezeit war Süden tonangebend, versäumte es aber, die Führung auszubauen. Die sehr beweglichen und ballsicheren Spitzen C. Rödder und Falk wurden vielfach freigespielt, scheiterten jedoch in aussichtsreicher Position oder wurden (leider sehr häufig) wegen vermeintlicher Abseitsstellungen zurückgepfiffen - hier wirkte der bemühte, aber teilweise etwas unsichere junge Unparteiische überfordert; gleich zwei reguläre Treffer wurden wegen „Phantomabseits“ (auf Zuruf) aberkannt, was die Hausherren selbstverständlich verärgerte, das Spiel aber nicht beunruhigte. Auf der Gegenseite agierte Victoria zwar ohne spielerisches Konzept, aber mit Einsatzwillen und Laufbereitschaft. Angriffe wurden zunächst nur durch lang geschlagene Bälle aus der Abwehr in die Spitze inszeniert. Ein solcher Ball wurde doppelt verlängert und mit der ersten echten Torchance zum Anschlusstreffer genutzt, welcher zu diesem Zeitpunkt sehr überraschend fiel. Bis zur Halbzeit bestimmte Süden weiter das Geschehen, konnte die Führung jedoch nicht ausbauen.

In der zweiten Halbzeit erwischten die Gäste den besseren Start. Man merkte der jungen Mannschaft von Victoria den Kampfeswillen an, ermöglichte den schnellen Ausgleich allerdings durch eigene Unachtsamkeiten. Ein in der Abwehr abgefangener und sicher geglaubter Ball wurde sorglos in die Mitte gespielt, wo ein aufmerksamer Victorianer dazwischen sprintete und Keeper Mücke aus 20 Metern überlupfte. Süden erholte sich jedoch von diesem Rückschlag und kam nach mehreren Versuchen endlich nach einer schönen Kombination über Steinberg und S. Rödder zur erneuten Führung durch Arndt, der Rödders Pass mit einem Flachschuss aus gut 20 Metern im langen Eck versenkte. Nur wenige Minuten später kam Victoria, welches in der zweiten Halbzeit vereinzelt auch Ansätze von Kombinationsfussball im Mittelfeld zeigte, durch eine fast identische Situation zum erneuten Ausgleich. in der letzten halben Stunde versuchte Süden, den Siegtreffer zu erzielen, spielte allerdings nicht mehr so kontrolliert wie zu Beginn, während Friedrichshain den Punkt sichern wollte und gelegentlich Konter nach dem angesprochenen „lange-Bälle-Konzept“ inszenierte. Echte Torchancen ergaben sich aber auf beiden Seiten nicht mehr.

Trotz des hohen Aufwandes mit ordentlicher Laufbereitschaft und (vor allem in der 1. Halbzeit) Ansätzen von Spielfluss steht am Ende nur ein Unentschieden zu Buche, wobei für Süden bei glücklicherem Verlauf ein Sieg eigentlich verdient gewesen wäre. Im Vergleich zu den Vorwochen war allerdings schon eine Leistungssteigerung zu bemerken. Keeper Mücke sah zwar beim zweiten und dritten Gegentreffer nicht wirklich gut aus, war aber ansonsten präsent und ein guter Rückhalt, Duraku war auf der Liberoposition weitgehend ball- und stellungssicher, zeigte bei einigen gewagten Dribblings jedoch, dass er sonst weiter vorn spielt. Steinberg und Altnau zeigten sich sehr kopfball- und zweikampfstark, Arndt und Lemke ließen auf den Außenbahnen nur sehr wenig zu. Liesner lieferte eine bärenstarke Partie; er lief unzählige Kilometer und gewann etliche Zweikämpfe und Kopfballduelle im Mittelfeld. Auch Neubert erwischte einen sehr starken Tag und setzte zu vielen gefährlichen Tempodribblings an. Kapitän S. Rödder bereitete alle drei Treffer vor, war gewohnt ballsicher und kaum von der Kugel zu trennen; außerdem spielte er viele gefährliche Pässe in die Spitze, welche jedoch leider häufig wegen vermeintlicher Abseitsstellungen zurückgepfiffen wurden. Die schnellen und technisch starken Angreifer C. Rödder und Falk erarbeiteten sich vor allem in der ersten Hälfte eine Reihe guter Möglichkeiten, ihnen fehlten jedoch das Glück und die letzte Entschlossenheit im Abschluss. Auch die eingewechselten Akteure machten ihre Sache ordentlich; Serdar C. ging in die Spitze, hatte allerdings einen schweren Stand, da er nach C. Rödders verletzungsbedingtem Ausfall nach drei bereits getätigten Wechseln die letzten Minuten allein stürmen musste. Schoenefeld übernahm die von Altnau sehr gut bewachte, pfeilschnelle Sturmspitze der Gäste und erlaubte dieser keinen Torschuss, und der junge Meyer erkämpfte sich gleich mehrmals den Ball auf der Außenbahn. Es bleibt zu hoffen, dass die zuletzt fehlenden Akteure bald wieder den Weg an die Körtingritze finden und an die starken Leistungen der aushelfenden Spieler anknüpfen können.

13.11.2010 10. Punktspiel: BW Friedrichshain – SV Süden 09 4:0 (3:0)

Aufstellung:

 

Röbke – Müller – Steinberg, Schiefer – Schoenefeld, Duraku, Babac (ab 65. Knuppe), Sivapragasam (ab 69. Swiderek) – Rödder – Mücke (ab 69. Arndt), Lemke

 

Tore: 1:0 (38.), 2:0 (41.), 3:0 (44.), 4:0 (56.)

 

Beste Spieler: –

 

Eine ganz schwache Leistung der SV Süden 09 vor allem in der zweiten Hälfte und eine unterirdisch schlechte Schiedsrichterleistung bescherten dem Gastgeber drei leicht erbeutete Punkte.

Süden, ohne die verletzten Fentroß, Neubert, Ülger, Sencan und Hundert, fand im Prinzip nur in den ersten 25 Minuten statt. Auf dem großen Platz auf dem Metrodach am Ostbahnhof tat man sich von Beginn an schwer, zeigte aber zunächst noch Lauf- und Zweikampfbereitschaft. Süden hatte die ersten Chancen, doch Mücke scheiterte nach schöner Flanke von Schoenefeld per Seitfallzieher, während Rödder einen trockenen Hammer aus fast 30 Metern gegen das Lattenkreuz nagelte. Dann passierte auf beiden Seiten lange Zeit nichts. Friedrichshain hatte zwar etwas mehr Ballbesitz, blieb jedoch  vollkommen ungefährlich. Mit gütiger Unterstützung des an diesem Tage katastrophal schlechten „Unparteiischen“ kam der Gastgeber aber noch vor der Halbzeit zu drei Treffern, ohne dabei eine echte Torchance gehabt zu haben: Das 1:0, aus einem zugegebenermaßen gut getretenen direkten Freistoß resultierend, fiel nach einem absolut fairen Tackling, bei dem Schoenefeld klar den Ball (und nur den Ball) gespielt hatte, was wohl jeder außer der Schiedsrichter gesehen hatte - kurz zuvor war Duraku an der Mittellinie klar gefoult worden, der Schiedsrichter hatte jedoch weiterspielen lassen. Dieser klaren Fehlentscheidung ließ der Referee binnen kürzester Zeit zwei weitere spielentscheidende Fehlpfiffe folgen, als er zwei Strafstöße an Blau-Weiß verschenkte - einen nach einem angeblichen Handspiel, bei welchem sich Steinberg in einen Schuss warf und den Ball an den Rücken (und nicht an den Arm) bekam (das war sogar von draußen zu sehen), den zweiten nach einem ganz normalen Kopfballduell, bei welchem der Spielleiter ein Foul von Aushilfsspieler Lemke gesehen haben wollte - darüber musste dann sogar Blau-Weiß lachen, ließ sich jedoch auch diese Gelegenheit nicht entgehen. So war ein im Prinzip völlig offenes Spiel ohne echte Torszenen bereits zur Halbzeit entschieden.

In der zweiten Halbzeit dominierte Friedrichshain mit der sicheren Führung im Rücken klar das Geschehen. Süden hatte sich zwar vorgenommen, die Gastgeber unter Druck zu setzen, ließ jedoch jegliche Laufbereitschaft vermissen, weshalb die sehr ballsichere Defensive der Gastgeber sich regelmäßig souverän freispielen und immer wieder Angriffe einleiten konnte. Der Treffer zum 4:0 wurde per sehenswertem Fernschuss erzielt, ihm hätten noch weitere Treffer folgen können, doch Blau-Weiß ging fahrlässig mit den sich ergebenden Möglichkeiten um. Süden versuchte nur vereinzelt, eigene Angriffe vorzutragen, wurde jedoch regelmäßig zurückgepfiffen - der Schiedsrichter sah Abseitsstellungen oder Fouls, die außer ihm wohl niemand sah. Interessanterweise übersah er aber gerne Fouls an Duraku, der regelmäßig gelegt wurde, als der Ball bereits gespielt war, oder auch an Mücke, Rödder oder Babac. So dümpelte das Spiel bis zum Abpfiff dahin.

Der Sieg für Friedrichshain geht absolut in Ordnung, da die Gastgeber vor allem in der 2. Halbzeit das Spiel klar dominierten und sich die drei Punkte deswegen verdienten, während Süden viel zu zaghaft und willenlos agierte. Trotzdem bleibt ein sehr schaler Beigeschmack, da der Schiedsrichter das Spiel mit seinen absurden Entscheidungen vor der Halbzeit ganz klar beeinflusst hat und seiner völlig eigenwilligen (und einseitigen) Linie im zweiten Abschnitt treublieb.

07.11.2010 9. Punktspiel: SV Süden 09 – FV Wannsee II 2:3 (2:1)

Aufstellung:

 

Röbke – Müller – Steinberg, Altnau – Swiderek, Neubert (ab 60. Duraku), Rödder, Sivapragasam – Knuppe (ab 71. Babac), Mücke, Hundert (ab 45. Arndt)

 

Tore: 1:0 (13.), 1:1 (26.) Rödder, 2:1 (35.) Mücke, 2:2 (59.), 2:3 (68.)

 

Beste Spieler: Altnau, Röbke, Rödder, Mücke

 

Süden handelte sich erneut eine Niederlage ein. Anders als in der Vorwoche lag dies jedoch nicht an der Überlegenheit des Gegners, sondern an einer Verkettung unglücklicher Umstände und der fehlenden Konsequenz vor dem Tor. Die erste Hälfte verlief weitgehend ausgeglichen. Die junge Reserve von Wannsee erzielte nach schönem Dribbling und unhaltbarem Ball in den Winkel die Führung. Süden, ohne die verletzten Schiefer, Schoenefeld und Fentroß in der Defensive zum Umstellen gezwungen, attackierte mit drei Spitzen und presste in Person von Mücke, Knuppe und Hunger fleißig, konnte aber nicht den gewünschten Druck erzeugen, da die ballsicheren Gäste sich gut freispielten. Chancen ergaben sich vor allem durch Standards. So fielen die beiden Treffer zur Halbzeitführung auch jeweils nach Freistößen von Rödder kurz hinter der Mittellinie. Der erste Freistoß segelte über Freund und Feind hinweg und landete nach dem Aufsetzen auf dem nassen Boden am Innenpfosten, von wo er ins Tor sprang. Den zweiten Freistoß köpfte Mücke wunderbar in die lange Ecke. Beide Teams hatten noch weitere Chancen, doch blieben diese ungenutzt.

In der zweiten Hälfte führte eine sehr unglückliche Aktion zum Ausgleich. Der starke Altnau wurde vom Schiedsrichter kurzzeitig vom Feld geschickt, um eine blutende Wunde am Knie versorgen zu lassen. Wannsee nutzte die entstandene Lücke in Südens Hintermannschaft eiskalt und glich in der unmittelbar anschließenden Situation aus. Wenig später sorgte Süden selbst für Wannsees Führung, als man erst bei einem schnell eingeführten Einwurf unachtsam war und die folgende Eingabe unglücklich von Müllers Bein ins eigene Tor sprang. Dabei hatte Süden in Hälfte zwei mehr vom Spiel, scheiterte jedoch regelmäßig vor dem Tor. Rödder, der dem Spiel viele Impulse gab und fast nur durch Fouls zu stoppen war, hatte kurz nach dem 2:3 die große Chance zum Ausgleich, doch setzte er einen am fleißigen Mücke verwirkten Strafstoß über die Latte. Kurz darauf narrte Rödder mit einem starken Dribbling gleich fünf Gegenspieler, im letzten Moment versprang ihm der Ball aber vor dem Tor. Schließlich wurde ein Schuss von ihm abgefälscht und landete am Pfosten. Auch Mücke hatte eine gute Chance zum Ausgleich, jedoch wurde sein guter Schuss aus der Drehung vom Gästekeeper stark pariert. Kurz vor dem Abpfiff bot sich noch eine weitere Großchance zum Ausgleich, als ein Flankenball durch den vollbesetzten Gästestrafraum segelte und der ansonsten gute Keeper nicht im Bilde war, aber der frei vor dem leeren Tor stehende Müller war zu überrascht vom durchrutschenden Ball und reagierte zu spät.

So kam Wannsee zu einem glücklichen Erfolg, während sich Süden eine unglückliche und unnötige Niedelage einhandelte. Allerdings sollte man der völlig neuformierten und relativ jungen Mannschaft keine Vorwürfe machen - sie wird mit zunehmender Eingespieltheit und Erfahrung konstantere Leistungen abliefern, davon sind die Verantwortlichen überzeugt.

31.10.2010 8. Punktspiel: Berolina Mitte II – SV Süden 09 3:0 (0:0)

Aufstellung:

 

Fentroß – Müller – Schiefer (ab 32. Knuppe), Altnau – Swiderek, Duraku, Sivapragasam, Schoenefeld – Rödder (ab 69. Arndt) – Mücke, Hundert (ab 85. Steinberg)

 

Tore: 1:0 (61.), 2:0 (67.), 3:0 (86.)

 

Beste Spieler: Fentroß, Altnau, Schoenefeld

 

Erneut konnte Süden die gute Leistung des vorangegangenen Spiels nicht bestätigen und unterlag bei der Reserve des Bezirksliga-Spitzenreiters Berolina Mitte letztlich verdient mit 0:3. In der ersten Hälfte erspielte Berolina sich ein leichtes optisches Übergewicht, ohne sich dabei zwingende Tormöglichkeiten herauszuarbeiten. Süden musste mit Neubert, Ülger, Röbke, Sencan und Babac sowie die wieder für die 2. Mannschaft aktiven Tash und Nagel gleich auf mehrere Spieler verzichten und kam nur schwer ins Spiel. Allerdings führte man die Zweikämpfe motiviert und erkämpfte sich so immer wieder Bälle, um eigene Angriffe zu inszenieren. In der höhepunktarmen, aber nicht schlechten ersten Hälfte hatte dann auch Süden die beste Möglichkeit, als Sivapragasam aus kurzer Distanz einen langen Mücke-Einwurf mit dem schwächeren rechten Fuß volley knapp übers Tor setzte. Eine weitere Chance ergab sich für Duraku, als er einen quergelegten Freistoß aufs Tor brachte, der Keeper jedoch zur Stelle war. Auf der Gegenseite kam Berolina vor allem gegen Ende des ersten Durchgangs auf, Fentroß war jedoch bei einigen Fernschüssen auf dem Posten und musste einige Male nicht eingreifen. Ein wichtiger Knackpunkt im Spiel von Süden war die frühe Verletzung des bis dahin gewohnt starken Schiefer, der zuvor ein sehr stabilisierender Faktor in der Defensive gewesen war.

Im zweiten Durchgang merkte man dem Gastgeber deutlich an, dass er sich nicht mit einem Unentschieden zufrieden geben wollte. Berolina gewann immer mehr Zweikämpfe und setzte die extrem laufstarke Offensivabteilung zunehmend ein. Bei mehreren Versuchen reagierte Fentroß glänzend. Süden verlegte sich aufs Kontern und hatte Pech, als der fleißige Mücke einen Volleyschuss haarscharf neben das Tor setzte. Auf der anderen Seite erzielte Berolina die Führung durch einen hervorragend getretenen Freistoß. Der nicht lange danach folgende Ausbau der Führung nach sehenswertem Kombinationsspiel sorgte bereits für die Vorentscheidung. Süden ließ sich allerdings nicht hängen. Neuzugang Arndt, für den verletzten Rödder ins Spiel gekommen, leitete zusammen mit Duraku einige Angriffe ein, bei welchen Duraku zweimal knapp per Fernschuss scheiterte, während der zweite Neuzugang Hunger einmal elfmeterreif im Strafraum gelegt wurde, der Pfiff jedoch ausblieb. Ungeachtet dessen hielt Berolina das Tempo hoch und erzielte kurz vor dem Abpfiff noch das 3:0.

Unter dem Strich geht der Sieg für eine starke Berolina-Reserve völlig in Ordnung. Es stellt sich allerdings die Frage, wie das Spiel verlaufen wäre, wenn Süden den durchaus möglichen Führungstreffer erzielt hätte - aber Fußball findet bekanntlich nicht im Konjunktiv statt. Die Mannschaft hat über weite Strecken Motivation und Einsatzwillen gezeigt, konnte jedoch nicht ihr spielerisches Potential abrufen. Genau das sollte sie im nächsten Heimspiel gegen FV Wannsee II wieder versuchen, dann stehen die Chancen gut, die Punkte an der Körtingritze zu behalten.

24.10.2010 7. Punktspiel: SV Süden 09 – Kickers Hirschgarten 5:1 (3:1)

Aufstellung:

 

Röbke – Müller – Schiefer, Altnau – Neubert, Tash, Nagel, Schoenefeld (ab 72. Ülger) – Duraku (ab 67. Swiderek) – Rödder (ab 80. Knuppe), Sivapragasam

 

Tore: 1:0 (10.) Rödder, 2:0 (11.) Rödder, 2:1 (21.), 3:1 (27.) Rödder, 4:1 (64.) Tash, 5:1 (88.) Ülger (FE)

 

Beste Spieler: Tash, Nagel und Rödder bei guter Mannschaftsleistung

 

In einem über 90 Minuten sehr einseitig und äußerst fair geführten Spiel siegte Süden am Ende hochverdient mit 5:1. Nach dem schwachen Auftritt in der Vorwoche und einer entsprechenden Ansprache von Coach Hunger merkte man der Mannschaft vom Start weg an, dass sie diese Scharte wieder auswetzen wollte. Mit leicht veränderter Formation und kreativer Unterstützung aus der Reserve in Person von Tash und Nagel spielte man über die gesamte Distanz dominant und angriffsfreudig. So musste man auch nicht lange auf den Führungstreffer warten. Nach einer Maßflanke vom an diesem Tage glänzend aufspielenden Tash kontrollierte Rödder den Ball im Strafraum und schob ihn überlegt an Torwart und Gegenspieler vorbei ins Tor. Bereits mit dem nächsten Angriff wurde die Führung ausgebaut, als Tash erneut punktgenau flankte und wiederum Rödder den Ball wunderbar per Kopf gegen die Laufrichtung des Torhüters im Eck versenkte. Nach einem Einwurf in den Strafraum bekamen die Kickers völlig überraschend einen Elfmeter zugesprochen - weder Süden noch der Gast wussten, warum der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte, und letzterer wollte die Situation in der Folge nicht aufklären. Der verwandelte Strafstoß blieb indes die einzige Offensivaktion der Kickers im gesamten Spiel. Auf der Gegenseite griff Süden weiterhin munter an und erzielte erneut in Person von Rödder den nächsten Treffer, welcher nach einem weiteren großartigen Zuspiel von Tash enteilt war und den Keeper in torjägermanier clever überlupfte. Er hätte bereits zuvor nach schönem Zuspiel von Sivapragasam treffen können, setzte den Ball jedoch freistehend am Tor vorbei. Sivapragasam erarbeitete sich ebenfalls Möglichkeiten, scheiterte jedoch am Pfosten und wenig später am Torhüter, während Rödders vierter Treffer fälschlicherweise wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt wurde.

In Hälfte zwei blieb Süden weiter klar spielbestimmend. Man ließ den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen, wobei Tash und Nagel die treibenden Kräfte waren und Angriffe im Minutentakt einleiteten. Die Abwehr um Libero Müller und die Manndecker Schiefer und Altnau meldeten die Kickers-Angreifer komplett ab, auf den Außenbahnen schalteten sich Schoenefeld und Neubert regelmäßig mit ein, Duraku gewann eine Vielzahl von Zweikämpfen und Sivapragasam und Rödder blieben weiter gefährlich. Der vierte Treffer fiel angesichts der drückenden Überlegenheit relativ spät, als Tash einen Sololauf durchs Mittelfeld startete und nach einem tollen Zusammenspiel mit Sivapragasam den Ball überlegt am Torwart vorbei in die Maschen legte. Nach einer etlichen weiteren Angriffen, bei denen sich auch die eingewechselten Swiderek, Knuppe und Ülger regelmäßig einschalteten und Schoenefeld einen weiteren Treffer erzielte, der jedoch erneut wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt wurde, bekam Süden kurz vor dem Abpfiff nach einem klaren Foul an Tash einen Strafstoß zugesprochen, den Ülger sicher versenkte.

So endete ein von Süden über die gesamte Strecke dominiertes und gut geführtes Spiel, bei welchem lediglich die Chancenverwertung zu kritisieren ist, da das Ergebnis eigentlich noch deutlicher hätte ausfallen können, vielleicht sogar müssen. Dank und besonderes Lob gebührt Nagel und Tash, welche dem Spiel viele Impulse gaben und maßgeblichen Anteil nicht nur am Sieg, sondern auch am überzeugenden Auftreten des Teams hatten.

17.10.2010 6. Punktspiel: SV Süden 09 – BW Hohen Neuendorf II 1:3 (1:1)

Aufstellung:

 

Röbke – Müller – Schoenefeld, Steinberg – Swiderek (ab 70. Knuppe), Duraku (ab 75. C. Rödder), Babac, Ülger – S. Rödder, Neubert (ab 80. Mücke)

 

Tore: 0:1 (5.), 1:1 Swiderek (36.), 1:2 (71.), 1:3 (74.)

 

Beste Spieler: Schoenefeld, Müller

 

In einem erschreckend schwachen Spiel von beiden Teams hatte die Reserve von Hohen Neuendorf am Ende nicht unverdient die Nase vorn, da man die eigenen spielerischen Unzulänglichkeiten mit Laufbereitschaft und Einsatzwillen ausglich, während bei Süden sowohl die Entschlossenheit als auch der Spielwitz vollkommen fehlten.

Die Gäste vom Nordrand Berlins suchten ihr Heil von Beginn an in langen Bällen aus der Abwehr in den vorderen Mittelfeldbereich, wo die Akteure versuchten, das Spielgerät in die Spitze zu verlängern, und profitierten schon sehr früh von einer Verkettung von Fehlern in der Süden-Defensive, als ein solcher Ball durchrutschte und aus spitzem Winkel recht kurios seinen Weg ins Tor fand. Süden schlug zwar nicht jeden Ball lang in die Spitze, agierte aber ähnlich konzeptlos wie der Gast und wies eine bedenklich hohe Fehlpassquote auf - die Zuspiele waren entweder ungenau oder auf dem nassen Boden viel zu steil. Hinzu kam, dass die Kugel häufig viel zu lange gehalten und das Dribbling gegen die massive Gästedeckung gesucht wurde, obwohl an diesem Tage genug Raum für ein gepflegtes Passspiel vorhanden gewesen wäre. So dümpelte das Spiel mit denkbar wenig Torszenen dahin - Hohen Neuendorf hatte noch eine weitere nennenswerte Chance im ersten Durchgang, Süden erzielte einen eigentlich regulären Treffer durch S. Rödder, bei welchem der insgesamt etwas fahrige Schiedsrichter auf Zuruf eine nicht vorhandene Abseitsstellung pfiff, und erzielte nach einem Eckball durch einen Linksschuss von Swiderek den Ausgleich. Mehr gab es in Hälfte eins nicht.

Trainer Hunger rüttelte die Mannschaft in der Halbzeit wach und wies auf die zahlreichen Fehler und Säumnisse im Süden-Spiel hin. So begann der Gastgeber den zweiten Durchgang etwas konzentrierter und ließ den Ball einige Minuten lang etwas kontrollierter durch die eigenen Reihen laufen, allerdings fehlten die Anspiele in die Spitze und der Zug zum Tor. Lediglich nach einigen Freistößen war Süden gefährlich, doch die Abpraller nach den Geschossen von Neubert konnten nicht im Gehäuse untergebracht werden. Hohen Neuendorf hielt an seiner Spielweise fest und erzielte den erneuten Führungstreffer völlig überraschend durch einen sehenswerten Sonntagsschuss unter die Latte aus 25 Metern nach einem schnellen Konter. Fortan war Süden wieder unkonzentriert, verfiel in seine alte Spielweise mit etlichen Fehlpässen und erfolglosen Dribblings und ermöglichte den Gästen so Kontergelegenheiten, von denen diese gleich die erste zum Ausbau der Führung nutzten. Noch zwei weitere Konter sowie ein Fernschuss stellten allerdings schon die ganze Offensivherrlichkeit der Gäste dar. Süden versuchte zwar, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen, kam aber aufgrund der vielen Unzulänglichkeiten nur noch zu zwei Torgelegenheiten, welche der eingewechselte C. Rödder per Kopf und Ülger per Flachschuss jedoch nicht nutzen konnten. Dann war das furchtbare Gebolze endlich vorbei.

Unter dem Strich bleibt eine zwar verdiente, aber schmerzliche Niederlage, da der alles andere als überzeugende Gegner aufgrund der bisher schlechtesten Saisonleistung von Süden drei Punkte von der Körtingstrasse entführte, die Süden in Normalform mit Sicherheit zu Hause behalten hätte. Solche Spiele gibt es sicherlich immer mal, und von einem Rückschritt in der Entwicklung der Mannschaft zu sprechen, wäre vielleicht überzogen, aber das Team sollte dringend selbstkritisch eine Fehleranalyse betreiben und zur alten Spielweise und Einstellung finden, um wieder in die Spur zu kommen. Lobend zu erwähnen bleiben der stets stellungssichere Libero Müller sowie der starke Innenverteidiger Schoenefeld. Dank gilt erneut C. Rödder, der sich wieder zur Verfügung stellte, da mit Fentroß, Ritter, Schiefer und Sencan gleich mehrere Spieler ausfielen.

03.10.2010 5. Punktspiel: Samsunspor – SV Süden 09 4:0 (1:0)

Aufstellung:

 

Röbke – Mücke (ab 72. Sivapragasam) – Schoenefeld, Steinberg, Schiefer –Neubert, Duraku (ab 68. Swiderek), Babac, Nagel (ab 76. Altnau) – Rödder, Ülger

 

Tore: 1:0 (20.), 2:0 (61.), 3:0 (87.), 4:0 (90.)

 

Beste Spieler: -

 

Die SV Süden 09 musste im Spitzenspiel beim Tabellenführer eine klare Niederlage hinnehmen. Obwohl das Ergebnis in seiner Deutlichkeit erst gegen Spielende Gestalt annahm, geht der Sieg für Samsunspor völlig in Ordnung, auch wenn er vielleicht um ein Tor zu hoch ausfiel. Auf dem sehr kleinen und trockenen Kunstrasenplatz auf der Lohmühleninsel traf Süden bei wunderbarem Fußballwetter auf eine technisch starke Heimmannschaft, die vom Anpfiff weg nicht nur sehr ballsicher agierte, sondern auch in den Zweikämpfen entschlossen zu Werke ging. Allerdings blitzte bei Samsunspor eher individuelle Klasse als ein durchdachtes Kombinationsspiel auf. Süden agierte meist zu zögerlich in den Zweikämpfen und ließ sich auf dem engen Platz vom Pressing der Hausherren zu oft verunsichern, weshalb auch auf seiten des Gastes nur selten gute Kombinationen zu sehen waren. Dennoch gab es auf beiden Seiten Tormöglichkeiten, von denen Süden in der ersten Hälfte sogar die etwas besseren hatte. Rödder setzte einen Fernschuss und einen Freistoß jeweils haarscharf über die Latte, Babac und Mücke scheiterten mit ihren Versuchen per Fuß und Kopf am Keeper. Die besten Chancen besaßen wieder Rödder und auch Duraku, doch Rödder setzte eine schöne Flanke von links per Kopf gegen die Querlatte, während Duraku nach einem Freistoß aus dem Halbfeld allein vor dem Torwart auftauchte, den Ball aber nicht kontrollieren konnte und aus Nahdistanz den Keeper anschoss. Samsunspor hatte zwar etwas mehr vom Spiel, aber keine besseren Chancen - allerdings wussten sie eine ihrer Möglichkeiten per Kopf zur Führung zu nutzen. Als ein Spieler der Gastgeber in der 40. Minute die rote Karte sah, da er am Boden liegend den an ihm vorbeieilenden Schiefer von den Beinen holte, ohne eine Möglichkeit zu haben, den Ball zu spielen, sah es so aus, als wenn Süden in der zweiten Halbzeit das Überzahlspiel nutzen können würde, um auf den Ausgleich zu drängen.

Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff schwand die Überzahl allerdings wieder, als der bereits gelbbelastete Schiefer, bis dahin bester Südener, in einer Verteidigungsaktion wegrutschte und den Ball reflexartig mit der Hand spielte, um den finalen Pass zu verhindern. Fortan nach Akteuren wieder ausgeglichen, sah sich Süden nun druckvollen Angriffen der Hausherren ausgesetzt, während man selbst weiterhin zu zaghaft und unentschlossen agierte. Der Treffer zum 2:0 fiel allerdings äußerst unglücklich, als ein überraschender Schuss aus dem Halbfeld gegen den Innenpfosten prallte und von dort über die Linie sprang. Süden mühte sich zwar, strahlte aber nur noch nach Standards Gefahr aus, wobei Babac einem Treffer am nächsten war, der Ball nach seinem Freistoß aber erneut nur gegen die Latte prallte. Samsunspor nutzte die sich nun ergebenden Räume zu schnellen Vorstößen, wirkte aber vor dem Tor zu überhastet und scheiterte mehrmals an Röbke. Erst am Ende des Spiels, als Süden weit vorrückte, um vielleicht doch noch den Anschluss zu schaffen, schraubten die Hausherren das Ergebnis noch etwas höher.

Fazit: Samsunspor besitzt individuelle Klasse, überzeugte aber spielerisch nicht mehr als andere Gegner. Südens Hauptfehler bestand darin, anders als in den vorangegangenen Partien nicht entschlossen in die Zweikämpfe gegangen zu sein und den Weg zum Tor nicht konsequent gesucht zu haben - genau das machte Samsunspor an diesem Tag einfach viel besser. Auch wenn die Punkte eventuell trotzdem nach Mariendorf gehen, da Samsunspor nachweislich einen gesperrten Akteur aufgeboten hat und Süden aufgrund dieses Regelverstoßes Einspruch gegen die Wertung des Spiels einlegen wird, muss die Mannschaft ihre Lehren aus diesem Spiel ziehen und wieder auf den guten Weg zurückfinden, den sie bisher eingeschlagen hat. Mit etwas mehr Leidenschaft und Entschlossenheit sollte dies in jedem Falle gelingen.

26.09.2010 4. Punktspiel: SV Süden 09 – 1. Traber FC II 1:0 (0:0)

Aufstellung:

 

Röbke – Müller – Schoenefeld, Steinberg – Swiderek, Duraku, Babac, Ülger (ab 83. Fentroß) – Neubert – S. Rödder, Mücke (ab 72. C. Rödder)

 

Tor: 1:0 (80.) Babac

 

Beste Spieler: Schoenefeld, Steinberg, Müller, Babac, Neubert

 

In einem recht einseitigen Spiel sicherte sich Süden zwar erst spät, aber hochverdient drei Punkte gegen die Reserve des 1. Traber FC.

Süden machte von Beginn an viele Dinge besser als noch in der Vorwoche gegen Hürriyet und nahm sofort die Zweikämpfe auf, störte den Gegner schon sehr früh und versuchte seinerseits, durch das Mittelfeld zu kombinieren. Mit der Traber - Reserve traf man auf einen Gegner, der vom Anpfiff weg nur darauf bedacht war, den Ball so weit wie möglich vom eigenen Tor wegzuhalten. Dementsprechend schlugen die Gäste den Ball ausnahmslos aus der Abwehr in die Hälfte des Gegners und fanden an diesem Tage spielerisch schlichtweg nicht statt. Da Südens Defensivabteilung hervorragend postiert war und fast jeden dieser langen Bälle abfing, kamen die Traber so aus dem Spiel heraus nicht ein einziges Mal gefährlich vor den Kasten der Gastgeber. Nur nach vereinzelten Freistößen aus dem Halbfeld kamen die Gäste in Tornähe, echte Gefahr strahlten sie dabei aber auch nicht aus. Lediglich ein einziges Mal wurde es etwas brenzlig für Süden, als der in manchen Situationen etwas unsichere und eigenwillige Schiedsrichter fünf Minuten vor Schluss aus etwa 50 Metern Entfernung gesehen haben will, dass Torhüter Röbke beim Abschlag die Strafraumlinie überschritten habe - naja... Den gut getretenen Freistoß von der Strafraumgrenze parierte Röbke bravourös, ansonsten verlebte er einen recht ruhigen Nachmittag. Süden dominierte über 90 Minuten hinweg das Spiel, erarbeitete sich allerdings zu wenig klare Tormöglichkeiten. Die permanent langgeschlagenen Bälle aus der Traber-Abwehr fingen die an diesem Tag kaum zu überwindenden Müller, Schoenefeld und Steinberg ab, wenn nicht schon Babac oder Duraku den Ball im Mittelfeld erobert hatten, und bauten das Spiel auf. Bis zum gegnerischen Strafraum lief der Ball kontrolliert durch die eigenen Reihen, allerdings fehlte die Präzision beim entscheidenden Pass. Hinzu kam, dass die Viererkette der Traber mit kopfball- und zweikampfstarken Spielern besetzt war, weshalb der fleißige Mücke oft nach außen abgedrängt wurde, während Torjäger S. Rödder fast immer gedoppelt wurde und nur selten in Erscheinung trat. Trotzdem hatte Süden in mehreren Situationen den Torschrei auf den Lippen, doch S. Rödder rutschte haarscharf an einer Eingabe von Mücke vorbei, eine Süden-Ecke wurde von einem Traber-Spieler an die eigene Unterlatte abgefälscht, und bei zahlreichen Fern- und Freistößen war der gute Traber-Keeper, an diesem Tag mit Abstand der beste Spieler seiner Mannschaft, zur Stelle.

In der Halbzeit ermahnte Coach Hunger die Seinen, geduldig weiterzuspielen, da bei der gegebenen Überlegenheit der Führungstreffer irgendwann fallen würde. Der zweite Durchgang verlief dann so wie der erste, wobei Traber immer seltener Entlastung schaffte und stattdessen eine deutlich härtere Gangart einschlug, weshalb Süden zahlreiche Freistöße zugesprochen wurden, von welchen S. Rödder, ansonsten eher blass, einige gefährlich aufs Tor brachte. Trabers Schlussmann reagierte dabei jedoch zweimal glänzend, während ein weiteres Geschoss aus 30 Metern knapp am Winkel vorbeistrich. Leider beließ es ein Traber-Akteur nicht beim robusteren Einsteigen und griff nun zu sehr unfairen Mitteln und Provokationen, wovon sich einige Spieler von Süden anstecken ließen, weshalb das Spiel in der Schlussphase giftiger wurde. In diese Phase hinein setzte der einwechselte C. Rödder einen Freistoß knallhart aufs Tor, Trabers Keeper konnte den auf dem klatschnassen Boden aufgesetzten Ball nicht festhalten, Babac staubte ab und erzielte das erlösende und längst überfällige Führungstor. Auch in den letzten Minuten blieb Süden gefährlicher, doch C. Rödders Schuss aus der Drehung wurde gut pariert, während Neubert aus guter Position haarscharf verzog.

So endete die Partie mit einem knappen, aber vollauf verdienten Sieg für die SV Süden 09, die damit dem Ziel, ein schlagkräftiges und funktionierendes Team aufzubauen, einen weiteren Schritt näher gekommen ist. Ein großes Lob vor allem an den stets stellungssicheren Libero Müller, die extrem zweikampfstarken Manndecker Schoenefeld und Steinberg, den fast immer richtig postierten und spielfördernden Babac sowie den sehr fleißigen und dynamischen Neubert, welche an diesem Tage die Besten bei Süden waren. Aber auch Abräumer Duraku und die Außenspieler Ülger und Swiderek machten ihre Sache ordentlich. Der fleißige Mücke und S. Rödder im Angriff waren bemüht, konnten diesmal allerdings nicht so viel Torgefahr ausstrahlen wie sonst. Aber mit dieser Spielweise und etwas mehr Dampf im Angriff ist auch gegen den noch ungeschlagenen Aufsteiger Samsunspor einiges möglich. Vielen Dank zuletzt an C. Rödder, der sich für dieses Spiel zur Verfügung gestellt und mit seinem Freistoß maßgeblich zum Sieg beigetragen hat!

19.09.2010 3. Punktspiel: BSV Hürriyet Burgund II – SV Süden 09 3:2 (1:1)

Aufstellung:

 

Fentroß – Müller – Duraku, Swiderek – Schoenefeld (ab 74. Neubert), Steinberg (ab 80. Sencan), Babac, Ülger – Mücke – Rödder, Sivapragasam

 

Tore: 1:0 (2.); 1:1 (28.) Rödder; 2:1 (51.) (FE); 2:2 (62.) Rödder (FE); 3:2 (76.)

 

Beste Spieler: Swiderek, Ülger

 

Im dritten Spiel der Saison musste die gut gestartete Süden-Elf einen ersten Dämpfer hinnehmen. Bei der technisch versierten Landesliga-Reserve von Hürriyet Burgund unterlag man nach einer durchwachsenen Partie mit 3:2, wobei die Gastgeber zwar etwas glücklich, aber nicht unverdient den Sieg davontrugen.

Süden, bei denen Knuppe und Ritter (beide krank) sowie Altnau und Röbke (beide im Urlaub) fehlten, begann die Partie ähnlich unkonzentriert wie das letzte Spiel gegen Kladow. Bereits in der zweiten Minute musste Fentroß hinter sich greifen, als ein lang geschlagener Ball über die Abwehr segelte und ein wartender Hürriyet-Angreifer den Ball sauber verarbeitete und unhaltbar am Keeper vorbeischob. Die erste Viertelstunde gehörte klar den Gastgebern, die den Ball gut laufen ließen und noch zweimal gefährlich vor das Süden-Gehäuse kamen. Langsam begann der Gast die Zweikämpfe aufzunehmen und erste Angriffe vorzutragen. Vor allem die schnellen Ülger und Schoenefeld wurden auf den Außenbahnen gesucht und setzten den Gegner nun mit ihren Flügelläufen unter Druck. Ansonsten war Süden vor allem nach Standards gefährlich, so nach einem langen Freistoß von Müller, den Rödder volley knapp über die Latte setzte. Einen Strafstoß hätte Süden bekommen müssen, als Sivapragasam bei einem Eckstoß klar umgerissen wurde - der Pfiff blieb jedoch aus. Den Ausgleich erzielte Rödder per Freistoß, nachdem er durchgebrochen und in Strafraumnähe gelegt worden war. Süden bekam nun zwar etwas Ruhe ins Spiel und hatte nach Sololäufen von Mücke und Ülger noch gute Tormöglichkeiten, verlor jedoch zu häufig den Ball durch Fehlpässe und ließ dem Gegner zu viele Freiheiten.

Darauf in der Halbzeit von Coach Hunger hingewiesen, trat Süden nach Wiederanpfiff in die beste Phase des Spiels ein. Man setzte den Gegner gehörig unter Druck und stoppte dessen Angriffsbemühungen frühzeitig, nahm die Zweikämpfe auf und spielte druckvoll nach vorne. Mitten in diesen Sturmlauf, der allerdings keine Großchancen brachte, setzten die Gastgeber einen Konter, der durch einen sehr schmeichelhaften Strafstoß und dessen Verwandlung seinen Abschluss fand. Nur wenig später zeigte der Unparteiische auch auf der anderen Seite auf den Punkt, als Mücke im Strafraum gehalten wurde - wobei man fairerweise anmerken muss, dass auch diesen Elfmeter nicht jeder pfeifft. Rödder ließ sich diese Chance nicht entgehen und hämmerte den Ball zum erneuten Ausgleich in den Winkel. In der Folge hatte Süden noch gute Möglichkeiten zur Führung, doch vergaben Babac und Rödder aus aussichtsreicher Position, auch Ülger und Neubert konnten vielversprechende Angriffe nicht zu Toren nutzen. Der Siegtreffer für Hürriyet war in seiner Entstehung besonders ärgerlich. Süden reklamierte zunächst ein Foulspiel, doch als der Pfiff ausblieb und der Ball schnell in die Spitze gespielt wurde, setzte man nicht etwa nach, sondern reklamierte erneut - nämlich auf Abseits - und blieb stehen. Da die Pfeiffe des Schiedsrichters aber auch hier stumm blieb, konnte der Angreifer seelenruhig - obwohl zuvor weit nach außen abgedrängt - ungehindert nach innen ziehen und den Ball hoch im kurzen Eck versenken. Bleibt zu hoffen, dass die Spieler aus solchen Fehlern lernen und zukünftig in solchen Situationen nachsetzen. Süden erspielte sich noch gute Gelegenheiten zum Ausgleich, allerdings war Rödder bei seinem dritten Treffer knapp im Abseits (korrekte Entscheidung) und setzte eine Direktabnahme erneut über die Latte, während Sivapragasam nach Doppelpass mit Babac völlig alleine vor dem gegnerischen Tor stand, jedoch wegen einer angeblichen Abseitsstellung zurückgepfiffen wurde - eine klare Fehlentscheidung. Kurz darauf war Schluss.

Die Niederlage für Süden in diesem erfreulich fairen Spiel ist allerdings keineswegs dem Schiedsrichter anzulasten, der zwar einige Male falsch lag (auf beiden Seiten), die Partie aber insgesamt ordentlich leitete. Vielmehr traf Süden einerseits auf einen spielstarken Gegner, der sich den Sieg aufgrund der eigenen Spielweise verdiente, ließ andererseits aber in zu vielen Situationen die Übersicht und Entschlossenheit vermissen, die in den vorangegangenen Partien zum Erfolg geführt hatten - es wäre auch in diesem Spiel mindestens ein Punkt drin gewesen. Auch die konsequente Verwertung der herausgespielten Tormöglichkeiten muss noch verbessert werden, so etwa bei Rödder, der trotz Verletzungspause und Trainingsmangel zwar immer gefährlich ist, aber noch zu viele gute Chancen ungenutzt lässt. Erfreulich waren die Leistungen von Swiderek, der in der Defensive nicht nur viele Zweikämpfe gewann, sondern auch für das Spiel nach vorne wichtige Impulse setzte, sowie Ülger, der viel Druck über den linken Flügel machte. Auch die anderen machten ihre Sache ordentlich - es fehlt aber noch an Konstanz und Feinabstimmung. Es gilt, die kleinen Fehler abzustellen und die Entschlossenheit der ersten Partien an den Tag zu legen, dann darf man auf ein gutes Spiel im Derby am kommenden Sonntag gegen die Traber - Reserve hoffen.

05.09.2010 2. Punktspiel: SV Süden 09 – SF Kladow II 3:1 (1:1)

Aufstellung:

 

Röbke – Müller – Duraku, Schoenefeld – Neubert, Steinberg, Babac, Ülger – Sivapragasam – Rödder (ab 88. Fentroß), Ritter (ab 75. Sencan)

 

Tore: 0:1 (12.); 1:1 (43.) Neubert; 2:1 (63.) Rödder; 3:1 (72.) Rödder

 

Beste Spieler: Geschlossene Mannschaftsleistung

 

Nach dem zweiten Sieg im zweiten Punktspiel kann Süden einen gelungenen Saisonauftakt feiern. Es dauerte allerdings fast eine halbe Stunde, ehe man gegen die junge Kladower Reserve ins Spiel fand.

Süden trat mit vier Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche an. Röbke stand diesmal für den in der Vorwoche sicheren und fehlerfreien Fentroß im Kasten, um sich im Duell der beiden Torhüter zu präsentieren, Schoenefeld rückte für den im Urlaub weilenden Swiderek auf die Manndeckerposition, der nun spielberechtigte Neubert besetzte dafür den Flügel und der noch angeschlagene, aber wieder einsatzfähige Rödder rückte in die Spitze. Es fehlten neben Swiderek noch Mücke (Arbeit) und Knuppe (kurzfristig erkrankt).

Die Gäste aus Kladow legten los wie die Feuerwehr. Der Ball lief sicher und gepflegt durch die eigenen Reihen und die jungen, zum großen Teil gerade erst der A-Jugend entwachsenen Spieler waren aufgrund ihrer Schnelligkeit schwer zu stellen. Süden agierte seinerseits sehr behäbig und brachte sich durch Unkonzentriertheiten und Ungenauigkeiten beim Passspiel selbst in Bedrängnis. Einen solchen Fehler nutzte Kladow auch, um einen schnell vorgetragenen Angriff zur verdienten Führung abzuschließen. In der Folgezeit offenbarten die Gäste allerdings einen Mangel an Durchschlagskraft, da die gut vorgetragenen Angriffe viel zu selten gefährlich wurden - Röbke wurde im ersten Durchgang noch dreimal gefordert und reagierte jeweils sehr gut. Nach besagter halber Stunde legte Süden seine Lethargie endlich ab und begann damit, eigene Angriffe vorzutragen, welche zwar nicht immer so schön anzusehen, aber zielstrebiger und gefährlicher waren als die der Kladower. Nachdem Ülger per Fernschuss scheiterte und Kladows Keeper gleich zweimal hervorragend bei einem Flachschuss und einem Freistoß von Rödder reagierte, konnte Neubert mit einem hart getretenen Freistoß kurz vor der Halbzeit den zu diesem Zeitpunkt etwas glücklichen Ausgleich markieren.

Der zweite Durchgang verlief nach einer klaren Ansprache von Coach Hunger ausgeglichener. Kladow spielte weiterhin gefällig durchs Mittelfeld, blieb aber regelmäßig in der nun sehr stabilen Südendefensive um den umsichtigen Libero Müller, die zweikampfstarken Schoenefeld und Duraku sowie die sehr fleißigen Steinberg und Babac hängen - und was durchkam, wurde zur sicheren Beute von Röbke. Auf der anderen Seite zeigte sich Süden im Angriff entschlossener in den Zweikämpfen. Auf den Außenbahnen begleiteten die unermüdlichen Ülger und Neubert jeden Vorstoß, Sivapragasam suchte die freien Räume, Ritter warf sich schonungslos in jeden Zweikampf und Rödder lauerte auf Bälle und war stets brandgefährlich. Die Führung für Süden fiel allerdings auf recht kuriose Weise, als ein Schuss von Rödder von einer Kladower Fußspitze einen derartig heftigen Effet bekam, dass der Torhüter den schon gesichert geglaubten Ball unter seinen Händen durchrutschen ließ - ein tückischer Ball, bei dem der ansonsten gute Keeper der Kladower Lehrgeld zahlte. Das entscheidende 3:1 erzielte wiederum Routinier Rödder, als er einen herrlichen Pass von Duraku erlief, clever vor seinem Gegenspieler kreuzte und den Ball eiskalt am herausstürzenden Keeper vorbei in die Ecke schob. In der Folge hatte Süden noch Gelegenheiten, um den Sieg deutlicher zu gestalten, doch vergaben Rödder und Sivapragasam aus aussichtsreicher Position - weitere Treffer hätten allerdings auch nicht dem Spielverlauf entsprochen.

Fazit: Die Kladower schlugen an diesem Tag die feinere Klinge, waren im Angriff jedoch zu harmlos. Süden konnte sein spielerisches Potential in diesem Spiel nicht abrufen, war aber nach anfänglichen Schwierigkeiten entschlossener im Zweikampf und zielstrebiger vor dem Tor. Wenn die Mittelfeldmotoren Mücke, Swiderek und Knuppe wieder zur Mannschaft stoßen und die angeschlagenen Akteure wie Sivapragasam, Altnau und Leitwolf Rödder wieder vollkommen fit sind, hat Trainer Hunger die Qual der Wahl, und das Spiel sollte wieder an Qualität gewinnen - über die Einstellung und die Ergebnisse kann man dagegen wahrlich nicht meckern!

29.08.2010 1. Punktspiel: SV Blau Weiss II – SV Süden 09 0:3 (0:1)

Aufstellung:

 

Fentroß – Müller – Duraku, Swiderek – Schoenefeld, Steinberg, Babac, Ülger  – Knuppe (ab 85. Rödder) – Sivapragasam (ab 68. Sencan), Ritter (ab 78. Altnau)

 

Tore: 0:1 (12.) Sivapragasam; 0:2 (48.) Ritter; 0:3 (67.) Knuppe

 

Beste Spieler: Geschlossene Mannschaftsleistung

 

 

Die neu formierte Süden-Elf konnte gleich mit einem Erfolgserlebnis in die neue Saison starten. Mit einem nie gefährdeten 3:0 - Erfolg konnten nicht nur die ersten Punkte der Saison eingefahren werden, sondern man blieb auch aufgrund einer über weite Strecken souveränen Defensivleistung ohne Gegentreffer.

Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf durchaus wider. Süden - ohne Mücke, Rödder (beide angeschlagen) und Neubert (erst ab der nächsten Woche spielberechtigt) angetreten - war von Beginn an engagiert in den Zweikämpfen und suchte immer wieder den Weg in die Spitze, wo Sivapragasam und Ritter lauerten. Nach einem herrlichen Diagonalpass von Swiderek entwich Sivapragasam seinem Gegenspieler und schob den Ball überlegt zum 1:0 in die Ecke. Auch in der Folgezeit war Süden die tonangebende Mannschaft, versäumte es aber, die sich bietenden Chancen in Zählbares umzumünzen. Nach einer halben Stunde ließ der Tatendrang zunächst nach und man überließ den jungen Blau Weissen das Feld, diese spielten jedoch nur bis zu Südens Strafraum gefällig und waren insgesamt zu harmlos, um den Gast ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Coach Hunger stachelte seine Truppe in der Halbzeit nochmal richtig an. Süden begann den zweiten Durchgang wie den ersten sehr druckvoll und erzielte schnell das 2:0, bei dem Ritter sich entschlossen durchsetzte und den Ball im Eck versenkte. Einige versäumte Chancen später war es schließlich Knuppel, der einen Flankenball von der linken Seite mit vollem Risiko an der Strafraumgrenze volley nahm und mit einem sehenswerten Treffer für die Entscheidung und den Endstand sorgte. Auch in der Folge blieb Süden gefährlicher, kam aber nicht zu weiteren Toren. Die beste Möglichkeit hatte kurz vor Schluss noch der eingewechselte Altnau, der mit seinem Schuss jedoch am Pfosten scheiterte.

Der Sieg für Süden ist absolut verdient. Man beherrschte den Gegner über weite Strecken und hatte die klar besseren Tormöglichkeiten, die bei konzentrierterer Verwertung auch zu einem noch deutlicheren Sieg hätten führen können - allerdings hatte man auch kleine Schwächephasen, in denen die jungen, nie aufsteckenden Blau Weissen mehr vom Spiel hatten, ohne jedoch zwingend zu sein, weshalb das Ergebnis den Spielverlauf gut dokumentiert. Besonders die Leistung von Südens Defensivabteilung und die Abwehrarbeit der gesamten Mannschaft sind hervorzuheben, da man zwar auch hier stellenweise kleine Aussetzer hatte, aber dem SV Blau Weiss keine echte Tormöglichkeit in den gesamten 90 Minuten gestattete. Weiter so, Jungs!

15.08.2010 Berliner Pilsner Pokal: BW Spandau 03 - SV Süden 09 5:2 (3:1)

Aufstellung:

Röbke - Mücke - Knuppe, Steinberg, Sencan (ab 58. Ritter) - Swiderek, Babac, Duraku, Ülger - Sivapragasam, Rödder

Tore: Rödder, Ülger

Beim A-Klassen-Vertreter zog sich Süden nach einer mäßigen ersten Hälfte noch beachtlich aus der Affäre. Die Spandauer siegten am Ende zwar verdient, aber etwas zu deutlich.

In der ersten Hälfte bestimmten die Hausherren das Spiel und führten zur Pause völlig verdient mit 3:1, da die Gäste zu viele Räume unbesetzt ließen und Spandau ungehindert ein gepflegtes Passspiel aufziehen konnte.

In Durchgang zwei kam Süden deutlich besser auf, versäumte es aber, die gut herausgespielten Chancen in Tore umzumünzen und scheiterte zudem gleich mehrfach am Aluminium. Die weiteren Tore für die in Hälfte zwei lange Zeit ungefährlichen Spandauer fielen in der Endphase des Spiels, als Süden aufmachte. Ülger setzte mit einem sehenswerten Fernschuss unter die Latte den Schlusspunkt und belohnte Südens unermüdliche Offensivbemühungen wenigstens noch mit etwas Ergebniskosmetik.

Wenn die Mannschaft an die Leistungsbereitschaft und Spielfreude der zweiten Hälfte anknüpft und der Kader bald wieder komplett ist, darf man auf ordentlichen Fussball und gute Ergebnisse hoffen.

Testspiele

Folgende Testspiele wurden bisher absolviert:

 

TSV Helgoland II - SV Süden 09 4:1

 

SV Süden 09 - BSC Kickers 1900 1:2

 

SV Süden 09 - SF Neukölln-Rudow I 2:6

 

SV Süden 09 - SF Neukölln-Rudow III 4:3

 

Weitere Informationen folgen.