Der SV Süden gewinnt gegen die den SFC Friedrichshain mit 4:1 und zieht ins Pokalviertelfinale ein
Von Sebastian Sons
Eigentlich war die Geschichte schon von vornherein klar: Selbst auf der Homepage des Pokalgegners Friedrichshain sahen knapp 88 Prozent den Gegner aus Mariendorf als Sieger, eben als „eine Nummer zu groß“. Immerhin spielt Süden in der Kreisliga A, Friedrichshain nur in Klasse C. Quasi ein Duell Bayern gegen Vestenbergsgreuth im Miniaturformat. Doch wie der Fachmann weiß, existiert so ein Klassenunterschied im Pokal nicht, es gibt da diese Floskel mit den „eigenen Gesetzen“ und so weiter. Man erspare sich die drei Euro ins Phrasenschwein. Also war eben auch nur eigentlich alles klar. Vestenbergsgreuth schlug immerhin Bayern auch anno dazumal mit 1:0…
Dass dies den Süden-Kickern nicht geschehen sollte, zeigte schon die Anfangsphase: Nicht einmal fünf Minuten waren gespielt, da hatte Falk bereits die 1:0-Führung erzielt – sein drittes Tor im dritten Spiel nach seiner Verletzung. Süden zeigte die reifere Spielanlage in offensiver Besetzung – Sons spielte als einziger echter defensiver Mittelfeldspieler vor der Abwehr. Südens Defensivspieler hatten trotzdem den Gegner gut im Griff – nur zwei Mal waren sie und Torwart Mücke im Glück, als der Ball jeweils an die Latte klatschte. Kurz vor der Pause dann das 2:0 von Fabian Fröhlich, der diesmal neben Falk stürmte.
Süden hatte das Spiel im Griff und erwies sich erneut als Frühstarter: Nur einige Sekunden waren im zweiten Abschnitt gespielt, da wuchtete Kövel mit einem strammen 18-Meter-Schuss die Kugel in den Kasten. Das Spiel war entschieden, Mischnick erhöhte noch auf 4:0, ehe Friedrichshain das alles in allem verdiente Ehrentor erzielte.
Am Ende blieb es beim Sieg des Favoriten und Süden hatte sich so als outlaw, als Gesetzloser, des Pokals erwiesen und braucht nun noch zwei Siege bis ins Finale. Eigentlich.
Aufstellung: Mücke – Benning – Döbeling, Schneider – Sons – Kövel, Schultheis, M. Kraatz, Mischnick – Fröhlich, Falk (Bachmann)
Tore: Falk, Fröhlich, Kövel, Mischnick Spiel gebogen, Spiel verloren
Südens Serie reißt ausgerechnet beim Tabellenletzten – 3:4 gegen Stern 1900
Von Sebastian Sons
Am Ende wurde es hektisch. Unbedingt wollte der SV Süden 09 noch die Niederlage abwenden, doch es reichte nicht mehr. Nach vier ungeschlagenen Spielen in Folge wollte man unbedingt beim Tabellenletzten nachlegen – und zu Beginn konnte keiner ahnen, dass der SV Süden 09 an der Schildhornstraße als Verlierer vom Platz gehen würde. Bereits in der Frühphase markierte Falk per Abstauber die 1:0-Führung. In der Folge lief das Spiel in geordneten Bahnen, kaum Aufreger. Nichts deutete darauf hin, dass die zweite Hälfte der ersten Hälfte von der Spielordnung her zu einem kleinen Debakel für Süden geriet. Doch dann verletzte sich Stolpmann am Fuß und musste ausgewechselt werden. Die anschließenden Umstellungen führten zu einigen Verwirrungen und 1900 nutzte dies: Immer wieder segelten die Diagonalbälle über den Platz, fanden die Füße der beiden schnellen Spitzen und sorgten immer wieder für Gefahr. Dass dabei die ein oder andere Abseitsstellung vom Schidesrichter „übersehen“ wurde, war nur eine weitere Negativentwicklung. Die Folge: Stern 1900 drehte die Partie und führte zur Halbzeit 2:1. Bittere Konsequenz aus zu wenig Ordnung und vielleicht ein wenig Selbstsicherheit.
Dass nahmen sich die 09-Spieler zu Herzen. Es waren keine drei Minuten in der zweiten Halbzeit gespielt, da legte Mücke kampstark und mit großem Einsatz auf Kövel ab und dessen Dropkick fand den Weg in den rechten Knick. Und Süden machte weiter: Jetzt stimmte wieder die Ordnung, jetzt spielte man wieder Fußball. Und Mücke, zur Halbzeit in den Sturm vorgezogen, verwandelte eine scharfe Hereingabe spektakulär: Mit der Hacke. Spiel gedreht. Die Konsequenz: Mehr Ruhe am Ball, mehr Selbstsicherheit, mehr Routine – sollte man meinen. Doch das Gegenteil geschah: Stern erkannte die Schwächen der Süden-Abwehr bei den hohen Bällen und versuchte es weiter: Der Ausgleich fiel jedoch nach einem Fernschuss. Was folgte, waren hochkarätige Chancen für Süden, insbesondere für Falk, doch der sehr gute Torhüter von Stern 1900 und vielleicht ein wenig mangelnde Spielpraxis bei Falk machten sie alle zunichte. Und dann traf 1900 aus stark abseitsverdächtiger Position. Erneut hatte Süden eine Führung aus der Hand gegeben und dabei blieb es auch. Anrennen und Powerplay halfen nichts – und so brachte alle Hektik nichts mehr ein. Und Süden muss im Pokal am Mittwoch eine neue Serie starten.
Torschützen: Falk, Kövel, Mücke
Aufstellung: Horn – Kutte – Schneider (Bachmann), Döbeling – Schulze, Kövel, Mücke, M. Kraatz, Fröhlich – Falk, Stolpmann (Sons) Abschied und Debüt
Süden gewinnt gegen Lichtenberg 47 mit 2:0, bleibt zum ersten Mal in der Liga ohne Gegentor und bereitet Nils Krüger einen angenehmen Abschied
Von Sebastian Sons
Sommer, Sonne, Strand – ein bisschen kicken am Manli Beach in Sydney oder die Fußballtreter gegen das Bodyboard tauschen: Das werden wohl die Inhalte des nächsten halben Jahres von Nils Krüger sein. Fernab vom kalten Deutschland verbringt er die nächsten sechs Monate in Down Under. Gegen Lichtenberg 47 bestritt er das letzte Spiel in dieser Saison für den SV Süden – allemal Grund genug für ihn und den Rest der Mannschaft, motiviert zu sein. Krüger versuchte viel, war motiviert, hatte Chancen, prägte das Spiel aus dem offensiven Mittelfeld wie gewohnt, doch ein Treffer blieb ihm versagt. Dafür sorgten andere: Für das 1:0 Florian Falk, zurück nach langer Verletzungspause, das 2:0 besorgte Matti Kraatz mit einem sehenswerten Freistoß, der nach heftiger Umarmung mit dem Innenpfosten den Weg ins Tor fand. Dass Süden Tore schießt, ist in der Regel die Regel; dass Süden hinten gegentorfrei bleibt, die Ausnahme. Nein, es ist eine Rarität: Zum ersten Mal in dieser Saison blieb der SV Süden in einem Ligaspiel ohne Gegentor.
Der Sieg war souverän, nicht glorreich. Das Angriffsspiel teilweise behäbig, aber nie lethargisch. Die Abwehr agierte souverän, abgesehen von kleineren Schwächen. Dass die Spieler von 47 die Niederlage ausschließlich am kleinlichen, aber nicht parteiischen Schiedsrichter festmachten, lag in ihrer Ideen- und Hilflosigkeit begründet. Die Folge: Ein Platzverweis für Lichtenberg, später musste auch von Süden Fabian Fröhlich mit Gelb-Rot vom Platz. Doch diese Karten waren nicht spielentscheidend. Stattdessen lag der Schlüssel zum Erfolg im bissigen Zweikampfverhalten der SV-Spieler – und in der Geduld. Ersteres hatte Süden schon häufiger bewiesen, Zweiteres kann getrost als Lernerfolg und neue Tugend verbucht werden. Torlos ging es in die Halbzeit, die besseren Chancen hatte die Mannschaft um Kapitän Philipp Schultheis gehabt, ohne absolut zwingend zu agieren. Doch mit der Umstellung, Falk in den Sturm und Kraatz ins zentrale Mittelfeld zu verschieben, wurde das Spiel Südens effektiver, weil beide agiler und variabler agierten. So fiel das Führungstor nach einem schönen Pass in die Tiefe, Falk verwandelte auch ohne Spielpraxis mit Routine. Und Kraatz‘ Freistoß war der eigentliche Höhepunkt im Spiel.
Dass Krüger ohne Abschiedstor blieb, wird ihn angesichts der kompakten Mannschaftsleistung nicht gestört haben. Ohne ihn wird und muss Süden anders spielen – eine Herausforderung, die es zu meistern gilt. Doch nächstes Jahr ist er wieder da. C U in 2009, Dude Nelson!
Aufstellung: Horn – Benning – Döbeling (Sons), Schneider – Schultheis, Kövel, Falk (Mücke), M. Kraatz, Krüger – Fröhlich, Schulz
Tore: Falk, M. Kraatz Doch für Peanuts
Der SV Süden 09 gewinnt sein erstes Saisonspiel mit 6:3 gegen Hertha Zehlendorf – und schlemmt
Die Prämie konnte sich sehen lassen: Unser zweiter Kapitän Nils Krüger hatte vor dem Spiel in der Kabine versprochen, etwas ganz besonderes bei einem Sieg der Mannschaft zukommen zu lassen. Aus sicherer, geheimer Quelle floss dann nach dem Schlusspfiff kein Champagner, sondern – Schokokugeln, kleine bunt glasierte Bällchen mit seltenem Erdnussbuttergeschmack. Aus den USA importiert. Dagegen waren die drei Punkte zuvor regelrechte Peanuts.
Ob durch den Erdnuss-Anreiz angestachelt oder nicht – der SV Süden 09 gewann in seinem vierten Saisonspiel zum ersten Mal – 6:3 gegen Hertha Zehlendorf. Und die Mannschaft zeigte eine vor allem in der ersten Halbzeit ungemein engagierte Leistung, kombinierte flüssig und attraktiv nach vorne und spielte konsequent über die Flügel. Der Lohn: Das 1:0 durch Aushilfsstürmer Paul Kraatz, der mit einem strammen Schuss von der Strafraumkante dem Torwart keine Chance ließ. Doch fast postwendend der Ausgleich: Die Süden-Abwehr, nicht immer sattelfest, verschätzte sich bei einem scharf getretenem Freistoß, so dass der Hertha-Kapitän den Abpraller über die Linie drücken konnte.
Doch trotz seines Tores blieb die Nummer 10 des Gegners blass. Dies lag vor allem an Sascha Schneider, der mit Kampfstärke, klugem aggressivem Zweikampfverhalten effizient die Wirkung des Hertha-Kapitäns minimierte. Und als dann der Torwart der Gäste bei einem harmlosen Flankenversuch von Philipp Schultheis den Ball über die Linie rutschen ließ, führte Süden wieder verdient mit 2:1. Überzeugend vor allem das direkte Passspiel, die Lust am Kombinieren und die Aggressivität, endlich erfolgreich zu sein. So folgte kurz vor der Pause noch das 3:1 nach einem Kopfball von Neubauer im Anschluss an eine Ecke. Ein Platzverweis für den Gegner kurz darauf ließ die Hoffnungen auf den ersten Saisonsieg weiter steigen.
Doch: Auf einmal taten sich die Süden-Spieler schwerer und schwerer. Im Angriff zu umständlich, in der Abwehr zu unkonzentriert wurde versucht, den dezimierten Gegner mit halber Kraft in Schach zu halten. Krüger schaffte zwar noch das 4:1 nach Elfmeter und ließ so seine momentane Abschlussschwäche vom Punkt hoffentlich hinter sich. Wahrscheinlich beflügelt durch die von ihm selbst ausgegebene Erdnuss-Prämie. Doch was danach folgte war schlampig: Hinten ließ man im Gefühl des sicheren Sieges ein Gegentor in Unterzahl zu; und das gegen einen Gegner, der mittlerweile durch eine Verletzung weiter geschwächt war. Auch das 5:2 ebenfalls durch einen von Sascha verwandelten Elfmeter brachte kaum Sicherheit. Teilweise ohne Ordnung, ohne Abstimmung und ohne Leidenschaft kassierte Süden den 3:5-Gegentreffer – zwar aus klarer Abseitsposition, aber alles in allem nicht unverdient. Der eingewechselte Tim Metzner schoss dann den 6:3-Endstand und holte sich auch noch die Gelbe Karte ab – alles innerhalb von zehn Minuten Einsatzzeit.
So reichte es zum Sieg und zu einer Prämie, von der verdiente Bundesligaprofis nur zu träumen wagen.
SV Süden 09 – Hertha Zehlendorf 6:3
Torschützen: P. Kraatz, Schultheis, Neubauer, Krüger, Schneider, Metzner
Sebastian Sons Durch den Monsun II
Bei Mahlsdorf entgeht der SV Süden 09 nur knapp einer Hinrichtung
Es sollte der erste Sieg werden. Es sollte der Auftakt werden zu einer Serie, zu einem guten Saisonstart. Es wurde teilweise eine Exekution. 2, 5,9 – danach war das Spiel entschieden. In diesen Minuten fielen die ersten drei Treffer für Mahlsdorf – während zeitgleich in der Fußballbundesliga in sechs Spielen noch kein einziges Tor gefallen war, hatte Süden das Spiel bereits verloren. Hatte am 2. Spieltag noch der tosende Regen die Spieler gequält, war es diesmal bei strahlendem Sonnenschein eine wie entfesselt aufspielende Mannschaft von Mahlsdorf, die insbesondere in der ersten Halbzeit den SV Süden 09 auseinandernahm. Alles ging zu schnell, die Pässe, die Zweikämpfe, die Schüsse – es war zeitweise ein Klassenunterschied. Was in den ersten beiden Spielen teilweise gut funktioniert hatte, wo Leidenschaft, Moral, Kampfkraft und spielerische Fähigkeiten gezeigt wurden, war nun nicht existent: Keine Laufbereitschaft, kein Aufbäumen. Müde, lethargisch und irgendwie nicht anwesend wirkten die Spieler in den ersten dreißig Minuten. Als dann Nils Krüger aufgrund eines Platzfehlers einen Elfmeter in die Arme des Torwarts schob, drohte ein fußballerisches und moralisches Debakel. Kurze Zeit später dann die nächsten Tore für Mahlsdorf – 0:5. Der Ehrentreffer von Krüger kurz vor der Halbzeit roch mehr nach Ergebniskosmetik als nach Widerstand.
Doch die Schocktherapie wirkte und nach der Pause schaffte es die Mannschaft, sich zu sammeln. Die Offensive kämpfte, biss und ackerte um jeden Ball, die Abwehr stand sicherer und Mahlsdorf schaltete zurück. Die Folge: Die Anschlusstreffer von Gerret Mücke mit gefühlvollem Kopfballheber und Philipp Schultheis. Weitere Chancen durch Fabian Fröhlich per Kopf und Matti Kraatz nach schönem Solo zeigten, was für ein Spiel hier hätte stattfinden können, wenn nicht die Minuten 2,5 und 9 gewesen wären. Doch so fiel in die Drangperiode von Süden der Treffer zum 3:6.
Am Ende stand zumindest die versöhnliche Erkenntnis, dass es keine absolute Hinrichtung geworden war, sondern nur ein Spiel, an dessen Beginn man baden gegangen war – doch jeder Monsun endet.
Sebastian Sons Durch den Monsun I
Süden trennt sich bei strömendem Regen von Hertha 4:4 – Krüger trifft in der Nachspielzeit
Bei diesem Spiel musste man durch den Monsun. Klimawandel live an der Körtingstraße mit einem tropischen Dauerregen und einem Spiel, dass wie Donner und Blitz vorbeirauschte: 4:4 trennten sich am Ende der SV Süden 09 und Hertha BSC in einem turbulenten, spektakulären und vor allem nassen Fußballspiel. Wie schon im ersten Spiel beim 2:2 gegen den SV Empor überzeugten die Dritten Männer auch diesmal mit einer überzeugenden Offensive und einer guten Moral. Bog man gegen Empor noch einen 0:1-Rückstand in eine zwischenzeitliche 2:1-Führung, schafften es diesmal die Torschützen Christian, Matti Kraatz, Philipp Schultheis und Nils Krüger, jeweils die Führung des Gegners auszugleichen.
Dass es am Ende noch zum gerechten Unentschieden reichte, lag zum einen an dem Torhüter Tobias Horn, der einen Elfmeter entschärfte und an Kapitän Nils Krüger, der im Gegensatz zu Hertha den Elfmeter verwandeln konnte. Und so dafür sorgte, dass trotz des Regens für Süden wenigstens noch ein wenig die Sonne schien.
Sebastian Sons Zwei Mal Latte, vier Tore
Süden erreicht in einem starken Spiel bei Empor ein 2:2-Unentschieden
Von Sebastian Sons
Am Ende gab es Applaus. Applaus untereinander, Applaus von den Betreuern und den Ersatzspielern. Der Auftakt der Dritten Männer von Süden bei einer starken Empor-Mannschaft ist geglückt – wenn auch noch nicht optimal.
Angetreten mit den angeschlagenen Nils und Flo im Sturm begann Süden druckvoll und mit viel Zug nach vorne. In einem temporeichen, schnellen und spielerisch gutwertigen Spiel setzte die Süden-Offensive erste Akzente, musste aber in der Abwehr gegen das starke Sturmduo und den überragenden Spielmacher von Empor das ein oder andere Mal Schwerstarbeit leisten. Dabei war augenscheinlich: Trotz des fehlenden Trainers funktionierte die taktische Gesamtleistung bei Süden, wenn auch mit einigen Mängeln in der Mittelfeldzentrale. Auffällig auch das hohe Tempo in der Anfangsphase, die spielerischen Höhepunkte hielten sich dabei bei beiden Mannschaften die Waage: Süden und Empor erspielten sich jeweils einige gute Möglichkeiten, die beste auf Süden-Seite verpasste dabei Kövel mit einem Lattenschuss. So ging man mit 0:0 in die Pause.
Was in der ersten Halbzeit noch nicht funktioniert hatte, änderte sich im zweiten Abschnitt: Diesmal nutzte Empor eine Unachtsamkeit in der Süden-Abwehr und erzielte die Führung. Süden jedoch schaffte es, das bereits hohe Tempo noch einmal anzuziehen. Druck, Druck und nochmals Druck war die Konsequenz, das Ergebnis: eine zwischenzeitliche 2:1-Führung. Mann der Tore: Flo.
Trotz gesundheitlicher Probleme bereitete er den ersten Treffer effektiv über die linke Seite vor, Kapitän Philipp drückte den Ball aus Nahdistanz über die Linie. Den Führungstreffer erzielte Flo dann selbst. Nach einem sehr gut getimten Diagonalball Kövels von der Mittellinie verschätzt sich Empors Tormann, Flo mit dem Kopf: 2:1. Es war eine glückliche, aber keineswegs unverdiente Führung.
Die Reaktion Empors: Teilweise übertriebene Aggression und Wut. Der insgesamt gute und umsichtige Schiedsrichter in dieser Phase etwas zu nachsichtig. Spielerisch nahm der Druck Empors zu, Süden ließ sich zu sehr in die Defensive drängen. Logischerweise dann auch der etwas glückliche Ausgleich von Empor: Nach einem direkten Freistoß stand es 2:2. Kurz vor Abpfiff dann noch einmal die spektakulärste Szene des Spiels: Der in der zweiten Halbzeit sehr gut agierende Philipp flankt mit links aus vollem Lauf in den Strafraum, Paul nimmt den Ball direkt und hämmert ihn gegen die Latte. Pech!
Insgesamt trennen sich beide Mannschaften in einem offensiv geführten ausgeglichenen Spiel mit streckenweise hohem Tempo 2:2. |